Freitag, 17. August 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Erdbeben in Italien
Professoren gründen liberale Bewegung
Jede zweite Rente wegen voller Erwerbsminderung unter 800 Euro
DAX im Plus - Bayer stürzt weiter ab
Abgeordnete sprechen mehr über Flüchtlinge als über Digitalisierung
Nord Stream 2: Grüne warnen Merkel vor Zugeständnissen an Putin
Joy Flemings Sohn will Projekte der Mutter fortsetzen
Kriminalbeamte fordern zentrale Behörde für ausländische Gefährder
Bundesregierung wirbt wieder für Urlaub in der Türkei
Trump würdigt Aretha Franklin

Newsticker

16:01Evonik wirbt für Nord Stream 2
15:47Pro Asyl kritisiert Seehofers Eckpunkte für Einwanderungsgesetz
15:36Indien: Zahl der Toten bei Flutkatastrophe steigt auf über 300
14:34Kollegah und Farid Bang wieder auf Platz eins der Album-Charts
14:20Grünen-Chefin gegen Koalition mit CSU in Bayern
13:14CDU und FDP wollen Gesetzesänderung wegen Sami A.
13:05Schwesig fordert vom Bund mehr Tempo bei Dürre-Nothilfen
12:40DAX sackt am Mittag ab - Henkel dreht auf
12:30Innenministerium einigt sich auch mit Griechenland
11:40Nord Stream 2: Grüne warnen Merkel vor Zugeständnissen an Putin
10:54Union und SPD streiten über Beitrag zur Arbeitslosenversicherung
10:31Mehrheit braucht Hilfe beim Einrichten technischer Geräte
09:23DAX startet fast unverändert - Gegenbewegung bei Bayer
07:55Flixbus in Mecklenburg-Vorpommern verunglückt
07:29Unionsfraktion gegen direkte Türkei-Hilfen

Börse

Der DAX hat am Freitagmittag nach einem unentschlossenen Start ins Minus gedreht. Kurz nach 12:30 Uhr wurde der Index mit 12.195 Punkten berechnet und damit 0,3 Prozent unter Vortagesschluss. Aktien von Henkel legten gegen den Trend mit über einem Prozent deutlich zu, auch Bayer-Aktien erholten sich von den Kursverlusten der letzten Tage etwas. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Verbraucherschützer warnen vor Überzuckerung in Europa


Süßigkeiten / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Nach der kürzlich erfolgten Liberalisierung des EU-Zuckermarktes warnen Verbraucherschützer vor wachsenden Gefahren für die Gesundheit durch Überzuckerung. Die Verbraucherorganisation Foodwatch und die Deutsche Diabetes-Hilfe fordern deshalb für die anstehenden Koalitionsverhandlungen Festlegungen auf eine Regierungsstrategie für gesunde Ernährung, berichtet die "Welt am Sonntag". Zu befürchten sei, dass sinkende Zuckerpreise Anreize für die Lebensmittelindustrie setzten, noch stärker auf margenstarke Zuckergetränke, Süßigkeiten und andere ungesunden Lebensmittel zu setzen.

Zugleich werde die Entwicklung ausgewogener Produkte vernachlässigt, so Foodwatch. "Es lohnt sich einfach immer weniger, gesündere Produkte anzubieten", sagte Foodwatch-Sprecher Dario Sarmadi. Die Organisation fordert daher eine ordnungspolitische Steuerung. "Die Industrie braucht Anreize, ausgewogene Lebensmittel zu vermarkten", sagte Sarmadi. Für bedenklich halten die Verbraucherschützer vor allem einen vermehrten Einsatz von Isoglukose. Das aus Mais- oder Weizenstärke gewonnene Süßungsmittel ist in den USA unter dem Namen "High Fructose Corn Syrup" bekannt und wird dort vor allem zum Süßen von Softgetränken genutzt. In der EU war Isoglukose, dessen Produktion deutlich billiger ist als Kristallzucker, bisher auf fünf Prozent des Gesamtzuckerverbrauchs kontingentiert. Seit diese Regulierung weggefallen ist, müsse mit einer verstärkten Nutzung der billigeren Isoglukose auch in europäischen Lebensmitteln gerechnet werden, sagte Stefanie Gerlach, Leiterin Gesundheitspolitik bei der deutschen Diabetes-Hilfe, der Zeitung. Dabei sei der Zuckergehalt vieler Lebensmittel schon jetzt wesentlich höher, als vielen Konsumenten bewusst sei. Die Deutschen würden "quasi mit Zucker zwangsernährt". Nötig sei daher die Einführung einer "Lebensmittel-Ampel", die einen leicht erkennbaren Hinweis auf Inhaltsstoffe sowie Zucker- und Fettgehalt gebe.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 21.01.2018 - 00:00 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung