Sonntag, 20. Januar 2019
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Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX kräftig zugelegt und ist wieder auf den Stand gesprungen, den er zuletzt Anfang Dezember hatte. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.205,54 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 2,63 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Alle Werte waren kurz vor Handelsschluss im grünen Bereich, allen voran aber Continental, Wirecard und BASF. Die Aktie von Beiersdorf dagegen war kurz vor Handelsende nur 0,1 Prozent im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Verbraucherschützer warnen vor Überzuckerung in Europa


Süßigkeiten / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Nach der kürzlich erfolgten Liberalisierung des EU-Zuckermarktes warnen Verbraucherschützer vor wachsenden Gefahren für die Gesundheit durch Überzuckerung. Die Verbraucherorganisation Foodwatch und die Deutsche Diabetes-Hilfe fordern deshalb für die anstehenden Koalitionsverhandlungen Festlegungen auf eine Regierungsstrategie für gesunde Ernährung, berichtet die "Welt am Sonntag". Zu befürchten sei, dass sinkende Zuckerpreise Anreize für die Lebensmittelindustrie setzten, noch stärker auf margenstarke Zuckergetränke, Süßigkeiten und andere ungesunden Lebensmittel zu setzen.

Zugleich werde die Entwicklung ausgewogener Produkte vernachlässigt, so Foodwatch. "Es lohnt sich einfach immer weniger, gesündere Produkte anzubieten", sagte Foodwatch-Sprecher Dario Sarmadi. Die Organisation fordert daher eine ordnungspolitische Steuerung. "Die Industrie braucht Anreize, ausgewogene Lebensmittel zu vermarkten", sagte Sarmadi. Für bedenklich halten die Verbraucherschützer vor allem einen vermehrten Einsatz von Isoglukose. Das aus Mais- oder Weizenstärke gewonnene Süßungsmittel ist in den USA unter dem Namen "High Fructose Corn Syrup" bekannt und wird dort vor allem zum Süßen von Softgetränken genutzt. In der EU war Isoglukose, dessen Produktion deutlich billiger ist als Kristallzucker, bisher auf fünf Prozent des Gesamtzuckerverbrauchs kontingentiert. Seit diese Regulierung weggefallen ist, müsse mit einer verstärkten Nutzung der billigeren Isoglukose auch in europäischen Lebensmitteln gerechnet werden, sagte Stefanie Gerlach, Leiterin Gesundheitspolitik bei der deutschen Diabetes-Hilfe, der Zeitung. Dabei sei der Zuckergehalt vieler Lebensmittel schon jetzt wesentlich höher, als vielen Konsumenten bewusst sei. Die Deutschen würden "quasi mit Zucker zwangsernährt". Nötig sei daher die Einführung einer "Lebensmittel-Ampel", die einen leicht erkennbaren Hinweis auf Inhaltsstoffe sowie Zucker- und Fettgehalt gebe.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 21.01.2018 - 00:00 Uhr

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