Dienstag, 23. Oktober 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

VdK fürchtet Verschlechterungen für Menschen mit Behinderung
Union will Einwanderungsgesetz nachschärfen
Chebli deaktiviert Facebook-Account wegen Hass-Nachrichten
Bartsch: Rot-Rot-Grün in Hessen wird nicht an Linken scheitern
DZ-Bank-Chef: AfD irritiert Investoren
Bauhaus-Professor kritisiert Konzertabsage in Dessau
Siemens-Chef Kaeser sagt Teilnahme an Riad-Konferenz ab
Kretschmer will Strukturwandel in der Lausitz weiter vorantreiben
Schneller Kohleausstieg gefährdet laut IW-Studie 72.000 Jobs
DZ-Bank-Chef: Zinsen steigen Ende 2019 deutlich

Newsticker

05:00Wirtschaftsverbände kritisieren Regierungspläne für Unternehmenssanktionen
05:00Italien-Krise: Sinn befürchtet "nervöse" Reaktion der Kapitalmärkte
05:00SPD-Experte Schmid: Keine Grundlage für Saudi-Arabien-Rüstungsexporte
05:00Grüne pochen auf globales Abkommen gegen Plastikmüll
05:00SPD fordert schnelle Rechtsgrundlage für Hardware-Nachrüstungen
03:00Kiesewetter: Gefahr des atomaren Wettrüstens besteht
01:00Aiwanger möchte Freie Wähler in den Bundestag bringen
01:00Drei Asylbewerber mit Wiedereinreisesperren abgewiesen
01:00Maas will atomares Abrüstungsabkommen retten
00:00SPD kritisiert Merkel wegen Rüstungsexporten nach Saudi-Arabien
00:00Brok fordert Überwachung saudischer Einrichtungen in Deutschland
00:00VZBV: Bundesländer sollen Diesel-Bußgelder nicht für sich behalten
00:00Wirtschaftshistoriker: EZB soll Italien stärker stützen
00:00Frankreichs Finanzminister fordert höhere Steuer für Digitalunternehmen
23:142. Bundesliga: FC St. Pauli springt auf den dritten Platz

Börse

Zum Wochenstart hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11524,34 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0.26 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Am Montagmittag schien der DAX noch auf Erholungskurs zu sein. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Nahles warnt vor "Illusionen" über Koalitionsverhandlungen


Andrea Nahles / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Vor dem SPD-Sonderparteitag hat Fraktionschefin Andrea Nahles ihre Partei dazu aufgerufen, nicht mit falschen Hoffnungen in mögliche Koalitionsverhandlungen mit der Union zu gehen. Sie warne "vor Illusionen", sagte Nahles der Funke-Mediengruppe (Donnerstagsausgaben). In den Sondierungen seien "die großen Themen durchgesprochen" worden.

"Wir haben beispielsweise tagelang über die Bürgerversicherung oder die sachgrundlose Befristung von Arbeitsverhältnissen verhandelt, und wir haben festgestellt: Die Union will das unter keinen Umständen." Nahles versprach zwar, in den Koalitionsverhandlungen "noch einmal einen Anlauf für die Bürgerversicherung" zu machen. "Aber ich streue den Leuten keinen Sand in die Augen." Die Verhandlungen seien "an bestimmten Punkten ausgereizt". Trotzdem werde es harte Koalitionsverhandlungen geben, so Nahles. "Wir haben vieles noch nicht ausbuchstabiert, wenn es um Digitalisierung und die Zukunft der Arbeit geht, zum Beispiel bei der betrieblichen Mitbestimmung." Die Fraktionsvorsitzende gab kurz vor dem Sonderparteitag am Sonntag die Einschätzung ab, ein Drittel der Delegierten sei noch unentschlossen. Sie warb eindringlich für ein Ja zur Aufnahme von Koalitionsverhandlungen. "Ich bin davon überzeugt, dass wir in den Sondierungen ein gutes Ergebnis erzielt haben, um das Leben vieler Bürgerinnen und Bürger ganz konkret zu verbessern", sagte Nahles. Viele Herzensanliegen der SPD seien nun möglich. So sei in den Sondierungen vereinbart worden, bis 2025 ein gesetzliches Rentenniveau von 48 Prozent zu garantieren. Ein Durchbruch sei auch die Rückkehr zur paritätischen Finanzierung der Krankenversicherung. "In der Steuerpolitik haben wir die sozialdemokratischste Soli-Abschaffung verabredet, die man sich nur vorstellen kann", sagte die SPD-Fraktionschefin. "Wir entlasten die kleineren und mittleren Einkommen – Spitzeneinkommen müssen den Soli weiterhin zahlen." Außerdem habe sich die SPD mit ihrem Nein zu einer Obergrenze für Flüchtlinge durchgesetzt. Leider gebe es einige in der SPD, die "das Ergebnis kleinreden" wollten, kritisierte Nahles. Manche nähmen es mit den Fakten nicht so genau. "Was der Juso-Vorsitzende Kevin Kühnert in Sachsen-Anhalt zum Thema Rente gesagt hat, ist schlichtweg falsch." Nahles appellierte zugleich an die Union, vor dem Parteitag auf Mahnungen an die SPD zu verzichten. "Die Entscheidung des SPD-Parteitags ist eine, die von CDU und CSU nur negativ beeinflusst werden kann", sagte sie. Die Fraktionsvorsitzende bekräftigte, dass ein Bündnis mit der Union "auf vier Jahre angelegt" wäre. "Wir haben bereits so viel vereinbart, das wäre in zwei Jahren gar nicht zu schaffen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 18.01.2018 - 01:00 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung