Samstag, 16. Februar 2019
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Bundesregierung hält sich bei Kauf von Elektroautos zurück
Münchner Parkhausmord: Anwälte reichen Wiederaufnahmeantrag ein
Ischinger blickt kritisch auf Völkerrecht
Spahn will Konversionstherapien verbieten
Bericht: Bundesregierung will Grenzwerte für Dieselfahrzeuge anheben
DAX dreht am Mittag deutlich ins Plus - Lufthansa legt stark zu
IW-Chef fordert Ende der "Fridays-for-Future"-Streiks
Bericht: Vodafone beantragt Stopp der 5G-Auktion
Verdacht auf Salmonellen-Salami bei "Netto"
Rheinland-Pfalz: Mann stirbt bei Wohnhausbrand

Newsticker

06:00FDP greift Alpenverein an
05:00Deutscher Außenminister kritisiert Truppenabzugspläne der USA
05:00Union legt neues Modell für Wahlrechtsreform vor
05:00Sichere Herkunftsstaaten: Reul kritisiert Vertagung im Bundesrat
05:00Habeck will Wirtschaftsprofil der Grünen schärfen
01:0045 Mitarbeiter in Ministerien für E-Mobilität zuständig
01:00130 Millionen Steuerschaden durch illegalen Shisha-Tabak
01:00Arbeitgeber lehnen Heils Pläne für Grundrente ab
00:00Wirtschaftsminister will mehr Auszubildende ins Handwerk locken
00:00Grüne fordern Abzug von US-Atomwaffen aus Deutschland
00:00Neues Verfahren gegen prominenten IS-Kämpfer
22:231. Bundesliga: FC Bayern dreht Partie in Augsburg
22:18US-Börsen legen deutlich zu - Dollar fast unverändert
20:252. Bundesliga: Köln verliert in Paderborn
20:01EU-Streit um Korruptionsjägerin aus Rumänien

Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX kräftig zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.299,80 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,89 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Als Grund wurden vielfach Fortschritte in den chinesisch-US-amerikanischen Handelsgesprächen genannt. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Nahles warnt vor "Illusionen" über Koalitionsverhandlungen


Andrea Nahles / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Vor dem SPD-Sonderparteitag hat Fraktionschefin Andrea Nahles ihre Partei dazu aufgerufen, nicht mit falschen Hoffnungen in mögliche Koalitionsverhandlungen mit der Union zu gehen. Sie warne "vor Illusionen", sagte Nahles der Funke-Mediengruppe (Donnerstagsausgaben). In den Sondierungen seien "die großen Themen durchgesprochen" worden.

"Wir haben beispielsweise tagelang über die Bürgerversicherung oder die sachgrundlose Befristung von Arbeitsverhältnissen verhandelt, und wir haben festgestellt: Die Union will das unter keinen Umständen." Nahles versprach zwar, in den Koalitionsverhandlungen "noch einmal einen Anlauf für die Bürgerversicherung" zu machen. "Aber ich streue den Leuten keinen Sand in die Augen." Die Verhandlungen seien "an bestimmten Punkten ausgereizt". Trotzdem werde es harte Koalitionsverhandlungen geben, so Nahles. "Wir haben vieles noch nicht ausbuchstabiert, wenn es um Digitalisierung und die Zukunft der Arbeit geht, zum Beispiel bei der betrieblichen Mitbestimmung." Die Fraktionsvorsitzende gab kurz vor dem Sonderparteitag am Sonntag die Einschätzung ab, ein Drittel der Delegierten sei noch unentschlossen. Sie warb eindringlich für ein Ja zur Aufnahme von Koalitionsverhandlungen. "Ich bin davon überzeugt, dass wir in den Sondierungen ein gutes Ergebnis erzielt haben, um das Leben vieler Bürgerinnen und Bürger ganz konkret zu verbessern", sagte Nahles. Viele Herzensanliegen der SPD seien nun möglich. So sei in den Sondierungen vereinbart worden, bis 2025 ein gesetzliches Rentenniveau von 48 Prozent zu garantieren. Ein Durchbruch sei auch die Rückkehr zur paritätischen Finanzierung der Krankenversicherung. "In der Steuerpolitik haben wir die sozialdemokratischste Soli-Abschaffung verabredet, die man sich nur vorstellen kann", sagte die SPD-Fraktionschefin. "Wir entlasten die kleineren und mittleren Einkommen – Spitzeneinkommen müssen den Soli weiterhin zahlen." Außerdem habe sich die SPD mit ihrem Nein zu einer Obergrenze für Flüchtlinge durchgesetzt. Leider gebe es einige in der SPD, die "das Ergebnis kleinreden" wollten, kritisierte Nahles. Manche nähmen es mit den Fakten nicht so genau. "Was der Juso-Vorsitzende Kevin Kühnert in Sachsen-Anhalt zum Thema Rente gesagt hat, ist schlichtweg falsch." Nahles appellierte zugleich an die Union, vor dem Parteitag auf Mahnungen an die SPD zu verzichten. "Die Entscheidung des SPD-Parteitags ist eine, die von CDU und CSU nur negativ beeinflusst werden kann", sagte sie. Die Fraktionsvorsitzende bekräftigte, dass ein Bündnis mit der Union "auf vier Jahre angelegt" wäre. "Wir haben bereits so viel vereinbart, das wäre in zwei Jahren gar nicht zu schaffen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 18.01.2018 - 01:00 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung