Donnerstag, 19. Juli 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

EU-Kommission verklagt Ungarn wegen Asylpolitik
Städtetag verlangt Bau von 400.000 Wohnungen jährlich
FDP will ARD und ZDF "deutlich verschlanken"
Grüne fordern GroKo zu Maßnahmen gegen "Mietwucher" auf
Sichere Herkunftsstaaten: Hessen-Grüne könnten Ausschlag geben
US-Börsen ohne klare Richtung - Euro schwächer
Spanien verzichtet auf Auslieferung Puigdemonts
Milchviehhalter fordern Merkels Unterstützung für Bauern
Krings nennt Bedingungen für Gefährder-Abschiebung durch den Bund
Kaum Nachfrage nach Prämie für E-Autos

Newsticker

18:07Innenministerium will Mehrkosten für Dopingkontrollen nicht zahlen
17:41DAX lässt nach - SAP hinten
17:32Strobl verteidigt Instrument "Sichere Herkunftsstaaten"
17:17Knobloch verurteilt Juden-Registrierung bei Fleischkauf
16:59Ex-Wirtschaftsminister Gabriel gegen Zerschlagung von Thyssenkrupp
16:23Linke fordert Russland-Sanktions-Ende wegen Milchbauern
15:32Trump kritisiert EU-Strafe für Google
14:27Dagdelen: Ende der "Willkürherrschaft" in Türkei nicht zu erwarten
14:19EU-Kommission verklagt Ungarn wegen Asylpolitik
14:09Spanien verzichtet auf Auslieferung Puigdemonts
13:4677 Immobilien von Araber-Clan in Berlin beschlagnahmt
12:32DAX lässt am Mittag nach - Volkswagen vorne
12:21Hamilton verlängert Vertrag bei Mercedes
11:58Bundesanwaltschaft lässt mutmaßlichen IS-Werber festnehmen
11:13Grüne kritisieren UN-Sicherheitsrats-Initiative von Maas

Börse

Am Donnerstag hat der DAX Kursverluste verzeichnet. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.686,29 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,62 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Deutsche-Post-Aktien setzten sich bis kurz vor Handelsende gefolgt von den Aktien von Volkswagen und Daimler an die Spitze der Kursliste. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Orban: "Schengen siecht dahin"


Viktor Orban / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hält das Schengener Abkommen für nur noch ansatzweise wirksam. Außerdem wirft er Berlin eine mangelnde Solidarität in der Flüchtlingspolitik vor. "Schengen siecht dahin", sagte Orban der "Welt am Sonntag": "Lebenszeichen gibt es noch, aber es braucht dringend eine Infusion. Sonst wird das Schengen-Herz aufhören zu schlagen."

Orban kritisierte in diesem Kontext die Regierungen in Rom und Athen, warf aber vor allem der EU vor, sich zu wenig um den Schutz ihrer südlichen Außengrenze zu kümmern. "Griechenland und Italien leisten viel, halten aber die verbindlichen Schengen-Regeln nicht ein. Schuld daran ist Brüssel", sagte Orban. "Es ist Aufgabe der EU, dort die Außengrenzen schützen, wo es die Staaten selbst nicht können." Stattdessen lasse Brüssel zu, dass Schengen unterlaufen werde. "Als ich bei einer Ratssitzung an diese Regeln erinnert habe, wurde ich von meinem Amtskollegen fast aus dem Raum gejagt. Die EU lässt es in dieser Frage an Führungskraft mangeln", sagte Orban. Wenn man die Außengrenzen nicht schützen könne, müsse man die inneren Grenzen schließen. "Nun kontrolliert sogar Deutschland seine Grenzen wieder, so weit ist es gekommen", sagte Orban. Unter Bedingungen hält Orban eine Beteiligung an einem neuen EU-System zur Verteilung von Flüchtlingen für möglich. "Wir lassen uns nicht von Brüssel diktieren, wen wir in unserem Land aufzunehmen haben. Nur Ungarn kann entscheiden, wer sich auf ungarischem Boden aufhalten darf", sagte er: "Bei Beachtung dieses Grundsatzes beteiligen wir uns gern an einem Flüchtlingssystem." Ungarns Regierungschef warf Berlin eine mangelnde Sensibilität und Solidarität in der Flüchtlingspolitik vor. "Ungarn hat ein feineres Gespür für das Thema Migration als Deutschland, allein aus geografischen Gründen", sagte Orban der "Welt am Sonntag": "Wir befinden uns am Rande Europas, leben in einer Gefahrenzone. Wenn Menschenmassen einströmen, läuten bei uns die Alarmglocken." Die Ungarn seien "solidarisch" und würden dafür kritisiert, bemängelt er: "Wir stehen mit Soldaten an den Grenzen der EU, das hat uns bisher eine Milliarde Euro gekostet. Was aber machen Brüssel und Berlin? Sie zahlen uns nichts und beschimpfen uns."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 14.01.2018 - 00:00 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung