Mittwoch, 20. Juni 2018
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Am Dienstag hat der DAX seine Talfahrt fortgesetzt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.677,97 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,22 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Erneut waren die Bankentitel Commerzbank und Deutsche Bank von den Kursrückgängen nicht betroffen, sondern legten gegen den Trend zwischenzeitlich über ein Prozent zu. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Handwerk kritisiert "Zwei-Klassen-Lösung" beim Soli-Wegfall


Solidaritätszuschlag / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Zentralverband des deutschen Handwerks (ZDH) hat die von Union und SPD geplante "Zwei-Klassen-Entlastung" beim Wegfall des Soli kritisiert. "Alle haben gezahlt, und für alle muss der Soli weg", sagte ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstagsausgabe). Er kritisierte damit den Plan der Sondierer, im Fall einer Großen Koalition bis 2021 besonders untere und mittlere Einkommen zu entlasten.

Schwannecke erklärte mit Blick auf den Abbau der kalten Progression: "Wir nehmen Union und SPD beim Wort. Die finanziellen Spielräume sind da." Beide Parteien hätten in ihren Wahlprogrammen Entlastung versprochen. "45 Milliarden Euro stehen einer neuen Regierung zur Verfügung - das sollte wohl für die lange versprochene steuerliche Entlastung kleiner und mittlerer Verdiener reichen", sagte der Vertreter des Handwerks. Er bekräftigte die Kritik an der Rückkehr zur Parität im Gesundheitssystem. "Die SPD-Forderung, Arbeitgeber bei den Kosten der Zusatzbeiträge der Krankenkassen zur Hälfte zu beteiligen, lässt die Sozialbeiträge steigen und schwächt die Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe", erklärte Schwannecke. Er sehe "mit Sorge", dass sich die SPD in den Sondierungen in diesem Punkt durchgesetzt hat. Als positiv hob der Generalsekretär den geplanten Pakt für berufliche Bildung hervor. Das Bekenntnis zu guter beruflicher Bildung sei ein verbindendes Element zwischen Union und SPD. Die Ausbildung von Fachkräften zu einem zentralen Projekt einer erneuten Großen Koalition zu machen, wäre daher sinnvoll und zukunftsorientiert.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 13.01.2018 - 08:06 Uhr

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