Samstag, 15. Dezember 2018
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Zum Wochenausklang hat der DAX im Minus geschlossen, zwischenzeitlich kräftigere Verluste habe bis zum Ende aber etwas reduziert. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 10.865,77 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,54 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Auf Wochensicht hat der DAX damit einen halben Prozentpunkt zugelegt und die seit Monaten andauernde Talfahrt vorerst nicht fortgesetzt. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Deutsche leisten weniger Überstunden


Schweißarbeiten an einer Straßenbahnschiene / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Zahl der Überstunden geht zurück. Leisteten die Deutschen im Jahr 2012 noch 960,8 Millionen Stunden bezahlte und unbezahlte Mehrarbeit, waren es 2016 nur noch 828,7 Millionen. Das geht aus einer auf dem Mikrozensus beruhenden Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion hervor, über die die "Neue Osnabrücker Zeitung" (NOZ) berichtet.

Mehr als die Hälfte der Überstunden bleibt demnach unbezahlt. Die Bundesregierung geht in ihrer Antwort davon aus, dass die tatsächlich geleisteten Stunden noch deutlich höher liegen. Der Grund: Die Beantwortung der Fragen im Mikrozensus sei freiwillig. Daher werde von einer Untererfassung ausgegangen. Und so schätzt unter anderem die Statistik des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) die Zahl der Überstunden für 2016 rund doppelt so hoch: auf 1,7 Milliarden, 941 Millionen von ihnen ohne finanzielle Entschädigung "Überstunden auch in Verbindung mit Arbeitszeitkonten belasten die Beschäftigten, erhöhen die Unfallrisiken und verhindern Neueinstellungen", sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach der "NOZ". Die Reduzierung von Überstunden habe deswegen für die Gewerkschaften und die Betriebsräte hohe Priorität. "Es ist ein Skandal, dass fast eine Milliarde Arbeitsstunden nicht bezahlt werden. Das zeigt, wie die Beschäftigten unter Druck stehen. Wir fordern deswegen, dass die gesamte Arbeitszeit besser erfasst wird, und damit auch Überstunden bezahlt werden." Der Rückgang ist für die Gewerkschaft auch nur die halbe Wahrheit. "Der größere Teil der Überstunden wird inzwischen über Arbeitszeitkonten geregelt", so Buntenbach. Derzeit nehme dort das Volumen zu.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 12.01.2018 - 05:13 Uhr

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