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Die Börse in Frankfurt hat zum Handelsstart am Freitag zunächst leichte Kursverluste verzeichnet. Gegen 09:30 Uhr wurde der DAX mit rund 12.668 Punkten berechnet. Das entspricht einem Minus von 0,2 Prozent im Vergleich zum Handelsschluss am Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Thüringens SPD-Vorsitzende Taubert zweifelt an GroKo


Heike Taubert / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Thüringer SPD-Vorsitzende Heike Taubert hat sich zum Auftakt der Abschlussrunde der schwarz-roten Sondierungen in Berlin skeptisch zu den Aussichten auf eine erneute Große Koalition geäußert. "Es gibt gute Gründe, dafür zu sein, dass die SPD mitregiert. Aber auch dafür, in die Opposition zu gehen, wenn wir unsere Ziele nicht durchbekommen", sagte Taubert der "Zeit-Online".

Sie erwarte von der Union klare Signale etwa bei der von der SPD geforderten Solidarrente oder dem Rückkehrrecht von Teil- in Vollzeit. "Sonst machen Koalitionsverhandlungen keinen Sinn", sagte die SPD-Politikerin. Taubert, die stellvertretende Ministerpräsidentin und Finanzministerin in der von der Linken geführten rot-rot-grünen Regierung in Erfurt ist, favorisiert eine von der SPD geduldete Unionsminderheitsregierung. Sie sprach sich entschieden dagegen aus, pauschale Steuersenkungen zu versprechen. Sie fordert stattdessen eine Anhebung des Spitzensteuersatzes. Die Bezieher hoher Einkommen müssten sich solidarisch an den gewachsenen Aufgaben des Staates etwa in der Bildungspolitik beteiligten. Zur Zukunft des SPD-Vorsitzenden Martin Schulz sagte Taubert, selbst wenn die Parteiführung nach Abschluss der Sondierungen die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen empfehle und der Parteitag dem am nächsten Wochenende nicht folge, müsse er "nicht zwingend" zurücktreten. Die Partei brauche personelle Stabilität. "Wir können nicht die Parteivorsitzenden wechseln wie ein Hemd", sagte sie.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 11.01.2018 - 15:31 Uhr

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