Freitag, 20. Juli 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Litauischer Außenminister lobt Trumps Auftreten bei Nato-Gipfel
Wimbledon-Siegerin Kerber erklärt ihren Sieg mit Spieländerung
Bundesbank beschwichtigt in Diskussion um Target-Salden
CSU-Politiker Bloch will "Masterplan Zukunft"
Bundestag beschäftigt sich mit "gelbem Sack"
Bamberger Erzbischof: Priester reden zu viel im Gottesdienst
DAX lässt am Mittag deutlich nach - Trump-Äußerungen belasten
Dobrindt will Soli-Streichung auch für hohe Einkommen
Opferbeauftragter: Bundestag verdreifacht Hinterbliebenengeld
Niedersachsens Landwirtschaftsministerin erwartet Brotpreiserhöhung

Newsticker

18:27Wimbledon-Siegerin Kerber erklärt ihren Sieg mit Spieländerung
18:22Litauischer Außenminister lobt Trumps Auftreten bei Nato-Gipfel
18:16Arbeitgeberverband fordert unkomplizierte Fachkräfte-Zuwanderung
18:12Finanzministerium will Regeln für Verschuldungsquote ändern
18:00Siemens will Fortbildungen in der Freizeit der Mitarbeiter fördern
17:53SPD-Fraktionsvize zeigt sich empört über Autokonzerne
17:52Gauweiler wirft Merkel "Prinzipienlosigkeit" vor
17:44DAX lässt nach Trump-Äußerung am Freitag nach
17:37Bruttoverdienste 2017 um 2,5 Prozent gestiegen
17:06EU-Wettbewerbskommission überprüft Hersteller-Absprachen bei Benzinern
16:49Lübeck: Verdächtiger in Polizeigewahrsam
16:05Herrmann: Inbetriebnahme der Ankerzentren in Bayern ab 1. August
16:04Berichterstattung zu Sami A. soll seine Abschiebung beinah verhindert haben
16:03Amigos neu auf Platz eins der Album-Charts
16:03Amigos neu auf Platz eins der Album-Charts

Börse

Die Börse in Frankfurt hat zum Wochenausklang Kursverluste verzeichnet. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.561,42 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,98 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Erneut sorgte der Handelsstreit zwischen den USA und China für schlechte Stimmung bei den Anlegern. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Bearbeitungsdauer für Asylverfahren liegt im Schnitt bei 10,7 Monaten


Bundesamt für Migration und Flüchtlinge / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Bearbeitungsdauer für Asylanträge in Deutschland liegt derzeit im Schnitt bei 10,7 Monaten. Das ist deutlich mehr als im Jahr 2016, als Asylbewerber durchschnittlich 7,1 Monate auf eine Entscheidung warten mussten, 2015 waren es nur 5,2 Monate gewesen. Das berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung" (Donnerstagsausgabe) auf Basis von Zahlen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF).

Nach der Flüchtlingskrise 2015 war die durchschnittliche Bearbeitungszeit gestiegen und hatte im Mai 2017 einen Jahreshöchststand von 11,1 Monaten erreicht. Hintergrund für die lange Dauer ist die große Zahl an Asylverfahren, die sich über längere Zeit angestaut haben sowie komplexe Fälle. "Der Anstieg liegt insbesondere daran, dass das Bundesamt in den letzten Monaten viele Verfahren abgeschlossen hat, die schon sehr lange anhängig sind", teilte das Amt mit. Dies habe rein statistisch zu einer deutlichen Steigerung geführt. "Komplexe Verfahren, die Recherchen oder auch medizinische Gutachten erforderlich macht, nehmen naturgemäß längere Zeit in Anspruch." Immer wieder fehlen bei Verfahren Pässe oder andere Dokumente, was die Bearbeitung verzögert. Überdurchschnittlich lange warteten zuletzt beispielsweise Menschen aus Nigeria (14,4 Monate) und Somalia (13,6 Monate). Dagegen entschied das BAMF Anträge von Bürgerkriegsflüchtlingen, die gute Chancen auf Asyl haben, zeitweise mit Priorität. Dadurch lag die Wartezeit für Menschen aus Syrien zuletzt bei 7,0 Monaten, aus Eritrea bei 8,3 Monate und dem Irak bei 9,1 Monaten. Neue Asylverfahren - also Anträge, die im Jahr 2017 gestellt wurden - dauern im Schnitt zwei Monate. Nach dem fehlgeschlagenen Putschversuch in der Türkei erhalten immer mehr Türken in Deutschland Asyl - auch wenn das BAMF nach wie vor die Mehrzahl der Asylanträge von Türken ablehnt. So lag die Schutzquote für türkische Staatsangehörige Ende November 2017 bei rund 27 Prozent - 2016 hatte diese erst 8,2 Prozent betragen. Von Januar bis Ende November entschied das BAMF insgesamt über 11.712 Anträge von Türken: Das waren deutlich mehr als im Gesamtjahr 2016 mit 1.837. Zu den Gründen für die Ablehnung oder Genehmigung äußerte sich das Amt nicht, die Fluchtursachen seien individuell und von Fall zu Fall verschieden.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 11.01.2018 - 07:24 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung