Dienstag, 23. Januar 2018
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Am Dienstag hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 13.559,60 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,71 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Der DAX hatte am Vormittag ein neues Allzeithoch von 13.596,89 Punkten erreicht. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Charlotte Knobloch wirft AfD nach Gedeon-Entscheid Heuchelei vor


Alternative für Deutschland (AfD) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Entscheidung der AfD, den wegen Antisemitismus-Vorwürfen umstrittenen Landtagsabgeordneten aus Baden-Württemberg, Wolfgang Gedeon, nicht aus der Partei auszuschließen, stößt auf scharfe Kritik. "Die heuchlerischen Versuche, die AfD als Partei des freiheitlich-demokratischen Spektrums darzustellen, sind zum Scheitern verurteilt. Die Partei ist antidemokratisch und antiliberal", sagte die ehemalige Präsidentin des Zentralrates der Juden, Charlotte Knobloch, dem "Handelsblatt" (Donnerstagsausgabe).

Mit Gedeon dürfe "ein lupenreiner Antisemit" weiterhin für die Partei im Landtag von Baden-Württemberg sitzen und mit dem Thüringer AfD-Fraktionschef Björn Höcke fungiere "der Frontkämpfer für die erinnerungskulturelle Wende um 180 Grad" als "Chef-Ideologe und Stratege" der Partei. Mit großer Sorge sieht die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München, dass Gedeon mit seinen "kruden" Thesen und Forderungen keinen Widerspruch ernte, sondern teilweise sogar noch Rückhalt erhalte. Knobloch wertet dies als Beleg dafür, dass "antisemitische Verschwörungstheorien und Ressentiments mit religionsfeindlichen Forderungen fester Bestandteil der AfD-Räson" seien. "Antisemitismus, Rassismus und völkischer Nationalismus sind keine Einzelfälle, sondern Programm", sagtee sie. "Der bewusste Bruch mit den bisher geltenden freiheitlich-demokratischen Überzeugungen gehört zum unguten Ton der Partei." Dass die AfD trotz oder gerade wegen dieser Agenda zur drittstärksten Kraft in Deutschland habe werden können, sei "verheerend und verstörend".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 10.01.2018 - 19:12 Uhr

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