Dienstag, 17. Juli 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Vogts: Frühes WM-Aus kann heilsam sein
Spitzenkoch Witzigmann kritisiert deutsches Ernährungsverhalten
Brok kritisiert Äußerungen des italienischen Innenministers
Trump und Putin wollen Beziehungen verbessern
Ex-Außenminister Fischer warnt vor europäischem Zerfall
Ex-NRW-Gesundheitsministerin: PKV-Aus nur Frage der Zeit
Absatz von Zigaretten im zweiten Quartal gestiegen
Urteil gegen André E.: Bundesanwaltschaft legt Revision ein
Scheuer will Bau von Straßen und Schienen per Gesetz beschleunigen
DAX legt am Mittag leicht zu - Deutsche Bank deutlich besser

Newsticker

07:25Vogts: Frühes WM-Aus kann heilsam sein
07:10Maas fordert weitere diplomatische Annäherung von USA und Russland
05:00Steuerzahlerpräsident Holznagel manchmal frustriert über Politik
05:00Außenhandel zwischen Deutschland und Russland erholt sich weiter
05:00Medizinische Reha-Leistungen werden häufiger in Anspruch genommen
03:00Gewerkschaften fordern Tariflohn für "sozialen Arbeitsmarkt"
01:00Vor allem Behörden und Unternehmen profitieren von günstigem Diesel
00:00Sami A. wirft Deutschland "Entführung" vor
00:00INSA: Grüne auf Fünf-Monats-Hoch
22:07US-Börsen uneinheitlich - Euro wieder über 1,17
19:31Urteil gegen André E.: Bundesanwaltschaft legt Revision ein
17:38Trump und Putin wollen Beziehungen verbessern
17:37DAX mit kleinem Plus - Deutsche Bank geht durch die Decke
16:23Hofreiter: Abschiebe-Chaos um Sami A. schadet Vertrauen
14:46E-Bike-Fahrer stirbt nach Verkehrsunfall in Köln

Börse

Zum Wochenstart hat der DAX leicht zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.561,02 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,16 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Mit einem Plus von über sieben Prozent war kurz vor Handelsende die Aktie der Deutschen Bank mit Abstand an der Spitze der Kursliste. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Familiennachzug aus Griechenland wieder verlangsamt


Flüchtlinge / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Familiennachzug von Flüchtlingen, die in Griechenland gestrandet sind, stockt trotz anderslautender Zusagen der Bundesregierung schon wieder. Zum Jahresende sank die Zahl deutlich: Im Dezember 2017 wurden 352 Angehörige von in Deutschland lebenden anerkannten Flüchtlingen aus Griechenland geholt, wie das Bundesinnenministerium der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Mittwochsausgabe) mitteilte. Das ist deutlich weniger als im November, als es noch 558 Flüchtlinge waren.

Eine Sprecherin des Ministeriums begründete dies mit fehlenden Kapazitäten wegen Weihnachten und Neujahr: "Der Rückgang im Dezember lässt sich im Wesentlichen auf zeitweise rückläufige, vor allem personelle Kapazitäten und eingeschränkte Transportmöglichkeiten aufgrund der Feiertage in Deutschland und Griechenland zurückführen." Seit Monaten gibt es Ärger um den Familiennachzug im Rahmen der sogenannten Dublin-Verordnung. Danach haben in der EU anerkannte Flüchtlinge Anspruch darauf, innerhalb von sechs Monaten jene Angehörigen nachzuholen, die in einem anderen Dublin-Mitgliedsland - in der Regel Griechenland - untergekommen sind. Die Realität sieht allerdings anders aus. In den Flüchtlingslagern in Griechenland sitzen immer noch mehrere Tausend Menschen fest, die einen verbrieften Rechtsanspruch darauf haben, nach Deutschland zu kommen. Es sind zumeist Syrer, aber zum Beispiel auch Afghanen und Iraker. Manche warten schon seit mehr als einem Jahr, weil die Behörden die Reise organisieren müssen und die Logistik nicht klappt. Die Bundesregierung hatte schon vor Monaten zugesagt, die Überstellungsfrist von sechs Monaten wieder einzuhalten. Im Gesamtjahr 2017 kamen nach Ministeriumsangaben 3.146 Personen von Griechenland nach Deutschland. Das ist mehr als vier Mal so viel wie 2016, als insgesamt 739 Personen aus Griechenland hierher kamen. Im Sommer wurden nur 80 bis 120 Flüchtlinge monatlich nach Deutschland gebracht, in den Herbstmonaten stieg die Zahl auf mehr als 260. Bei dieser Art von Familienzusammenführung geht es nicht um den Familiennachzug aus den Herkunftsländern, der für Flüchtlinge mit subsidiärem Schutz noch bis März 2018 ausgesetzt ist.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 10.01.2018 - 07:07 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung