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Die Börse in Frankfurt hat zum Wochenausklang Kursverluste verzeichnet. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.561,42 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,98 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Erneut sorgte der Handelsstreit zwischen den USA und China für schlechte Stimmung bei den Anlegern. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

DIW-Klimaexpertin: GroKo-Abkehr vom nationalen Klimaziel "fatal"


Atomkraftwerk / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Klima- und Energieexpertin des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Claudia Kemfert, sieht durch die Abkehr vom nationalen Klimaziel schwerwiegende Nachteile für die deutsche Industrie. "Klimaschutz hat in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten zu Innovationen geführt, und deutsche Unternehmen sind in bestimmten Bereichen Weltmarktführer", sagte Kemfert der "Welt" (Mittwochausgabe). Diese positive Entwicklung sei nun gefährdet.

Bei ihren Sondierungsgesprächen haben sich Union und SPD darauf verständigt, nicht länger an dem nationalen Ziel festzuhalten, die Treibhausgasemissionen bis 2020 um 40 Prozent zu senken. "Union und SPD erweisen der deutschen Wirtschaft mit ihrem Verzicht auf ambitionierte Klimaziele einen Bärendienst", sagte Kemfert. Die Abkehr vom Klimaziel 2020 sei ein "fatales Signal". Noch beim G20-Gipfel in Hamburg hätte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Deutschland als "Klimamusterland" verkauft. Ein Umschwenken schade nicht nur der Glaubwürdigkeit der Kanzlerin, sondern schwäche insgesamt Deutschlands Position bei internationalen Klimaverhandlungen. Um das Klimaziel 2020 zu erreichen, müssten sofort sehr alte und sehr ineffiziente Kraftwerke vom Netz genommen werden, sagte Kemfert. Wichtig dabei wäre, den Strukturwandel zu begleiten und den Beschäftigten in dem Sektor neue Perspektiven zu schaffen. "Darum sollten sich Union und SPD kümmern", forderte Kemfert. Sollte sich die nächste Bundesregierung tatsächlich von dem nationalen Klimaziel verabschieden, würden davon allein die Betreiber von Braunkohlekraftwerken profitieren, "deren besonders klimaschädlicher Strom den sauberen Ökostrom im Netz behindert".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 10.01.2018 - 00:00 Uhr

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