Samstag, 20. Oktober 2018
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Zum Wochenausklang hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.553,83 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,31 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Aktien von Adidas, Wirecard und RWE entgegen dem Trend im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Thinktank Agora mahnt rasche Stabilisierung des Stromnetzes an


Strommast / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Thinktank "Agora Energiewende" sieht erheblichen Handlungsbedarf zur Stabilisierung des Stromnetzes. Das geht aus einem Gutachten hervor, über welches das "Handelsblatt" (Dienstagsausgabe) berichtet. Agora mahnt, das bestehende Stromnetz möglichst schnell zu optimieren – und nicht erst auf die Fertigstellung der geplanten "Stromautobahnen" quer durch Deutschland zu warten.

Die Stromautobahnen sollen die große Entlastung für das Stromnetz bringen, sind aber frühestens in der ersten Hälfte des nächsten Jahrzehnts fertig. Der Thinktank regt an, ein "Sofortprogramm Bestandsnetze" aufzulegen, um den Netzbetrieb zu verbessern. Die Bundesnetzagentur und die vier Übertragungsnetzbetreiber sollen dazu klare Zeitziele vereinbaren. Etwaige regulatorische und organisatorische Hemmnisse müssten zügig abgebaut werden. Das Netz stößt derzeit immer wieder an seine Belastungsgrenzen. Erst am Neujahrstag hatte der Netzbetreiber Tennet bekanntgegeben, im vergangenen Jahr knapp eine Milliarde Euro für Noteingriffe in den Netzbetrieb ausgegeben zu haben. Aus Sicht von Agora gibt es bei der Optimierung des bestehenden Netzes Defizite: "Bislang genießen Maßnahmen zur Steigerung der Kapazitäten im Bestandsnetz weder in Genehmigungsprozessen noch in der Umsetzung eine hohe Priorität", heißt es in der Studie. Mit verbesserter Sensorik und Datenübertragung sowie Hochtemperaturleiterseilen (HTLS) könnten große Potenziale im Freileitungsnetz gehoben werden.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 09.01.2018 - 08:45 Uhr

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