Montag, 22. Januar 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Steuerzahlerbund kritisiert Kontrollen der Kraftwerksreserve
Neue Woche bringt Dauerregen und Hochwassergefahr
Wagenknecht diagnostiziert SPD "politischen Selbstmord"
PKGr-Chef beklagt Nicht-Wahl des AfD-Kandidaten
Euro-Finanzminister geben Weg für neue Hilfs-Milliarden frei
Studie: E-Autos könnten für Stromausfälle sorgen
Bericht: Pensionsfonds der EU-Abgeordneten droht die Pleite
Justizminister plant Reform der Strafprozessordnung
Aus Berlin entführter Vietnamese zu lebenslanger Haft verurteilt
Glatteis sorgt für Verkehrsbehinderungen im Süden

Newsticker

19:07CDU-Politiker Laumann warnt vor Erpressung durch SPD
18:54Bericht: Regierungsstillstand in Washington vor dem Ende
18:28Studie: Viele Frauen meiden die Finanzbranche
18:18DGB-Chef Hoffmann lobt Nachbesserungswünsche der SPD
17:47Parteivorsitz der Grünen: Piel will nicht gegen Habeck antreten
17:40DAX legt zu - Deutsche-Bank-Aktien vorne
17:09Günther fordert Modernisierungsplan für Deutschland
16:5378-Jähriger stirbt bei Wohnungsbrand in Schleswig-Holstein
15:30Suding: Regierungsbeteiligung wird "Zerreißprobe" für SPD
15:10Lambsdorff: Türkische Invasion durch nichts legitimiert
14:20HSV bestätigt Bernd Hollerbach als neuen Trainer
13:30Richterbund unterstützt Reform des Strafprozesses
12:46DAX tritt am Mittag auf der Stelle - Telekom im Aufwind
12:07Wagenknecht diagnostiziert SPD "politischen Selbstmord"
12:02Gesetzliche Krankenkassen lehnen SPD-Pläne für Honorarerhöhung ab

Börse

Zum Wochenstart hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 13,463,69 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,22 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Die größten Gewinne verzeichneten die Anteilsscheine der Deutschen Bank. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Bericht: GroKo-Unterhändler geben Klimaschutzziel für 2020 auf


Heizkraftwerk / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Union und SPD geben laut eines Zeitungsberichts bei den laufenden Sondierungsverhandlungen das deutsche Klimaschutzziel für 2020 auf. "Das kurzfristige Ziel für 2020 wird aus heutiger Sicht nicht mehr erreicht werden", heißt es im Ergebnispapier der Sondierungs-Arbeitsgruppe "Energie/Klimaschutz/Umwelt", über das die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" in ihren Dienstagausgaben berichten. "Wir werden ein Maßnahmenpaket vereinbaren, mit dem die Lücke so weit wie möglich geschlossen und das Ziel am Anfang der 2020er-Jahre erreicht wird."

Bislang war es das Ziel der Bundesregierung, die CO2-Emissionen bis 2020 um 40 Prozent im Vergleich zu 1990 zu reduzieren. Die Arbeitsgruppe, der unter anderem die Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen, Armin Laschet (CDU) und Stephan Weil (SPD), angehören, soll ihre Ergebnisse am Montagnachmittag intern bei den Sondierungen zwischen Union und SPD vorstellen. Demnach soll das für 2030 gesetzte Minderungsziel – 55 Prozent weniger CO2-Emissionen – "unter Beachtung des Zieldreiecks Sauberkeit, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit ohne Strukturbrüche erreicht werden". Vereinbart wurde außerdem die Einsetzung einer Kommission "Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung" mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Umweltverbänden und Gewerkschaften unter Einbeziehung der betroffenen Länder und Regionen. Das Gremium soll bis Ende 2018 einen Aktionsplan erarbeiten. Ziel ist unter anderem ein Plan zur schrittweisen Reduzierung und Beendigung der Kohleverstromung einschließlich eines Abschlussdatums und der notwendigen rechtlichen, wirtschaftlichen, sozialen und strukturpolitischen Begleitmaßnahmen. Zudem soll es um Maßnahmen gehen, mit denen die "Lücke zur Erreichung des 40 Prozent-Reduktionsziels bis 2020 soweit wie möglich" reduziert und "das 2030-Ziel für den Energiesektor zuverlässig" erreicht werden können. Zur finanziellen Absicherung für den notwendigen Strukturwandel in den betroffenen Regionen soll ein Fonds mit Bundesmitteln aufgelegt werden. Union und SPD planen für das Jahr 2019 die Verabschiedung eines Klimaschutzgesetzes, in dem auch Maßnahmen für den Verkehrs- und Bausektor verbindlich festgeschrieben werden sollen. Zudem vereinbarten die Unterhändler einen deutlichen Ausbau des Stromausbaus aus erneuerbaren Energien. Angestrebt werde ein Ökostrom-Anteil von etwa 65 Prozent bis 2030, heißt es im Ergebnispapier der Arbeitsgruppe. Vorgesehen ist unter anderem eine Sonderausschreibung für Windstrom und Photovoltaik, die "8 bis 10 Millionen t. CO2 zum Klimaschutzziel 2020 beitragen" soll.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 08.01.2018 - 14:00 Uhr

   © news25 2015 | Impressum