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Börse

Die Börse in Frankfurt hat zum Wochenausklang Kursverluste verzeichnet. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.561,42 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,98 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Erneut sorgte der Handelsstreit zwischen den USA und China für schlechte Stimmung bei den Anlegern. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Bauernverband fürchtet Afrikanische Schweinepest


Bauer mit Traktor / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

In der Landwirtschaft wächst die Angst vor einem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland. "Die Seuche kommt näher", warnt Bernhard Krüsken, Generalsekretär des Verbands, der "Süddeutschen Zeitung" (Montagsausgabe). Damit müssen Bauern, die sich gerade von einer anhaltenden Krise erholen, neue Turbulenzen fürchten.

Die Folgen eines Ausbruchs wären immens, sagt Krüsken. Breite sich der Erreger in Deutschland aus, drohe ein "wirtschaftlich katastrophales Szenario. Exportländer würden Schweinefleisch nicht mehr abnehmen. In Deutschland würden die Preise drastisch fallen." Die möglichen Schäden für die deutsche Landwirtschaft liegen laut Krüsken "bei zwei bis drei Milliarden Euro pro Jahr". Rechne man die Kosten für die Seuchenbekämpfung und die gesamte Ernährungsbranche hinzu, lande man schnell in "zweistelliger Milliardenhöhe". Der Verband befürchtet gar eine neue Existenzkrise für viele Unternehmen. "Käme nach der gerade bewältigten Krise nun eine neue, müsste sicher eine große Zahl von Betrieben aufgeben." Nach den jüngsten Infektionsfällen in Zlin südlich von Prag in Tschechien und der Region Warschau in Polen spricht auch das Bundeslandwirtschaftsministerium von einem "hohen Infektionsdruck". Der Bauernverband fordert deshalb einen strengeren Kampf gegen die Seuche. "Wir müssen uns besser vor einer Einschleppung schützen", sagt Krüsken. "Bislang passiert auf Bundes- und Landesebene zu wenig." Vor allem müsse der Wildschweinbestand mit intensiverer Jagd reduziert werden. So sollten Jäger mit Prämien motiviert werden, mehr Wildschweine zu schießen. Wildschweine gelten als wichtiger Übertragungsweg. Die Tierseuche breitet sich seit einigen Jahren über Russland und das Baltikum in Richtung Westeuropa aus. Für Menschen ist sie nicht ansteckend.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 08.01.2018 - 00:00 Uhr

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