Freitag, 20. Juli 2018
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Die Börse in Frankfurt hat zum Wochenausklang Kursverluste verzeichnet. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.561,42 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,98 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Erneut sorgte der Handelsstreit zwischen den USA und China für schlechte Stimmung bei den Anlegern. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Metaller-Streit wird lauter


Streik / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall hat die geplanten Warnstreiks und Tarifforderungen der IG Metall scharf kritisiert und hält sie für rechtswidrig. "Wir haben kein Verständnis für die Warnstreiks", sagte Oliver Zander, Hauptgeschäftsführer von Gesamtmetall, der "Passauer Neue Presse" (Samstagausgabe). Man habe der IG Metall bereits im Dezember ein Angebot gemacht, das den Beschäftigten ein Reallohnplus sichere.

Auch könne über eine Flexibilisierung der Arbeitszeit geredet werden, "aber nicht einseitig nach unten", so Zander. "Wer sich bislang nicht bewegt hat, ist die IG Metall. Jetzt ist die Gewerkschaft am Zug und muss Lösungen vorschlagen", erklärte er im Gespräch mit der "Passauer Neue Presse". Nach Ansicht des Arbeitgeberverbandes ist der von den Gewerkschaftern geforderte Lohnausgleich bei Absenkung der Arbeitszeit auf 28 Wochenstunden illegal. "Dass der Lohnausgleich ungerecht, diskriminierend und damit rechtswidrig ist, versteht jeder sofort", sagte Gesamtmetall-Hauptgeschäftsführer Zander der "Passauer Neue Presse". Die Forderungen der IG Metall umzusetzen würde bedeuten, dass die Beschäftigten, die unter diesen Bedingungen in Teilzeit wechselten, pro Stunde mehr verdienten als die Beschäftigten, die sich schon vorher beziehungsweise dauerhaft für Teilzeitmodelle entschieden hätten und auch mehr als diejenigen, die in Vollzeit weiterarbeiteten. "Und wenn die Forderung rechtswidrig ist, sind es auch die Streiks. Wir haben aber kein Interesse an einem Rechtsstreit, sondern wollen eine ausgewogene Lösung am Verhandlungstisch", erklärte Zander. "Aber einen rechtswidrigen Tarifvertrag können wir nicht unterschreiben, egal, wieviel Druck die IG Metall macht", sagte er der "Passauer Neue Presse". Ein Tarifanspruch auf Arbeitszeitverkürzung sei nicht notwendig, weil es längst einen gesetzlichen Teilzeitanspruch und gelebte Praxis in den Unternehmen gebe.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 06.01.2018 - 05:00 Uhr

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