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Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Polizei häuft mehr als 22 Millionen Überstunden an


Polizei bei Anti-G20-Protest in Hamburg / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Wegen Sondereinsätzen und neuer Aufgaben hat die Polizei im vergangenen Jahr erneut einen Rekord an Überstunden gemacht. Mehr als 22 Millionen Überstunden häuften die Beamten in Bund und Ländern nach Angaben der Gewerkschaft der Polizei (GdP) bundesweit an. "Ich gehe davon aus, dass es auch noch mehr waren", sagte GdP-Chef Oliver Malchow der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Freitagsausgabe).

Damit bleibt die Zahl auf Rekordniveau, 2016 waren es ebenfalls 22 Millionen Überstunden, 2015 rund 20 Millionen. Allein bei der Bundespolizei kletterte die Zahl - unter anderem wegen der anhaltenden Grenzkontrollen - nach Angaben des Bundesinnenministeriums auf knapp 2,4 Millionen Überstunden: Das entsprach im Schnitt 53,3 Stunden pro Mitarbeiter. Im Vorjahr waren es erst zwei Millionen Überstunden gewesen. Die Gründe lägen vor allem in außergewöhnlichen Ereignissen. "Allein beim Einsatz zum G20-Gipfel in Hamburg sind zigtausende Überstunden angefallen", sagte Malchow und fügte hinzu: "Wegen der hohen Terrorgefahr müssen viel mehr Leute im Einsatz sein als früher, sei es auf Weihnachtsmärkten oder für den Objektschutz." Doch auch die Flüchtlingskrise stellt eine Herausforderung für die Polizei dar. Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung", Tausende Beamte seien bei Grenzkontrollen im Einsatz. Er fügte hinzu: "Die Polizei muss zudem mehr Flüchtlingsunterkünfte schützen und dort mehr Straftaten aufklären, weil Menschen dort auf engstem Raum die Nerven verlieren und Straftaten begehen." Seit den Übergriffen in der Silvesternacht in Köln vor zwei Jahren müssten auch an Silvester mehr Personal bereitgehalten werden. "Die Flüchtlingskrise und die Terrorgefahr haben die Polizei völlig unvorbereitet getroffen", sagte Wendt. "Da die Polizei keine Reserven hat, geht das voll auf den Rücken der Beamten." Das alles bekommt auch der Bürger zu spüren. "Die Überlastung der Polizei ist ein Sicherheitsproblem", warnte GdP-Chef Malchow. "Ermittler müssen auch Zeit haben zu ermitteln." Immer seltener könnten Polizisten auf der Straße Streife gehen, wodurch die Alltagskriminalität wie Diebstahl oder Einbrüche zunehme. Die Gewerkschaft GdP fordert insgesamt eine Aufstockung um 20.000 Stellen. Das Bundesinnenministerium sieht dagegen schon eine Entlastung - weil die Bundesregierung für die Bundespolizei bereits 7.500 zusätzliche Stellen bis 2020 beschlossen habe.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 05.01.2018 - 10:39 Uhr

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