Sonntag, 22. April 2018
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Zum Wochenausklang hat der DAX nach Auf und Ab am Ende mit einem Minus geschlossen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.540,50 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,21 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Lufthansa-Aktien ließen bis kurz vor Handelsschluss mit fast zwei Prozent am kräftigsten nach. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Schulz empört über Ungarns Premierminister Orban


Viktor Orbán / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

SPD-Parteichef Martin Schulz hat sich empört über das Verhalten des ungarischen Premierministers Viktor Orban gezeigt. "Staaten wie Ungarn und Polen, neuerdings womöglich unterstützt von Österreich, machen sich einen schlanken Fuß und tun so, als ginge das Flüchtlingsthema nur uns Deutsche an", sagte Schulz der "Bild" (Freitagsausgabe). Das nehme er nicht hin.

"Es kann nicht sein, dass einige wenige Mitgliedsstaaten wie Deutschland große Anstrengungen unternehmen und andere sich weigern, auch nur einen Flüchtling aufzunehmen." In der Flüchtlingspolitik verfolge Orban eine "gefährliche Logik". Ungarn hätte nur 1.920 Flüchtlinge übernehmen sollen, aber "Premierminister Orban will nicht und schert sich nicht um EU-Recht", so Schulz. Er torpediere die Flüchtlingsverteilung, die Angela Merkel maßgeblich mit entschieden habe. "Ich erwarte, dass Herr Seehofer ihm bei diesem Thema und auch bei den Themen Presse- und Meinungsfreiheit ganz klare Grenzen aufzeigt." Orban ist Gast bei der CSU-Klausur im Kloster Seeon. Zugleich drohte er mit finanziellen Konsequenzen im EU-Rahmen. Beim nächsten EU-Finanzplan, der jetzt verhandelt werde, dürfe Deutschland nicht einfach die üblichen Summen weiter in den Haushalt einzahlen, wenn Hauptnehmerländer wie Ungarn oder Polen nichts in Sachen Flüchtlingsaufnahme beitragen wollen, sagte Schulz. "Wir zahlen, tragen die Flüchtlings-Lasten und einzelne andere Regierungen nehmen aber keine Flüchtlinge auf. Die führen uns doch am Nasenring durch die Manege." Die EU sei eine Rechtsgemeinschaft und "kein Supermarkt, wo sich jeder nimmt, was ihm passt", so der SPD-Chef.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 05.01.2018 - 01:00 Uhr

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