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Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Infratest: Viele Deutsche sehen neue Große Koalition skeptisch


Angela Merkel und Sigmar Gabriel / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Eine erneute Große Koalition wird in der Bevölkerung mit Vorbehalten gesehen: 45 Prozent bewerten eine Koalition aus CDU/CSU und SPD als sehr gut oder gut. 52 Prozent fänden eine solche Koalition weniger gut oder schlecht. Das hat eine Umfrage des Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap im Rahmen des ARD-"Deutschlandtrends" ergeben.

Die Anhänger von CDU und CSU befürworten eine Große Koalition deutlich. Von ihnen fänden 68 Prozent eine Koalition aus Union und SPD sehr gut oder gut, 30 Prozent weniger gut oder schlecht. Die SPD-Anhänger sind in der Frage gespalten: 50 Prozent fänden eine Koalition aus Union und SPD sehr gut oder gut, 49 Prozent weniger gut oder schlecht. Im "Deutschlandtrend" Anfang Oktober fand eine Große Koalition 33 Prozent Zustimmung, Anfang November 37 Prozent, nach dem Scheitern der Jamaika-Verhandlungen lag die Zustimmung in einer Sonderbefragung am 20. November bei 39 Prozent. Kurz nach dem SPD-Parteitag im Dezember, bei dem sich die Delegierten für Sondierungen mit der Union ausgesprochen hatten, lag die Zustimmung für eine Große Koalition beim "Deutschlandtrend" bei 61 Prozent. Der aktuelle Zustimmungswert von 45 Prozent liegt auf einem vergleichbaren Niveau wie im Vorfeld der Bundestagswahl. Neuwahlen werden in der Bevölkerung wieder populärer. Sollte es nicht zu einer Neuauflage der Großen Koalition kommen, sprechen sich 42 Prozent der Befragten (-9 im Vergleich zum Vormonat) für eine Minderheitsregierung von CDU/CSU aus, 54 Prozent (+9) für Neuwahlen. In der Sonderbefragung am 20. November, kurz nach dem Scheitern der Jamaika-Sondierungen, waren 29 Prozent für eine Minderheitsregierung von CDU und CSU, 63 Prozent für Neuwahlen. Eine Mehrheit von 53 Prozent der Befragten fände es sehr gut bzw. gut, wenn Merkel weiterhin als Kanzlerin regieren würde (- 3 im Vergleich zum Vormonat). 45 Prozent fänden eine erneute Kanzlerschaft Merkels weniger gut bzw. schlecht (+2). 49 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass Merkel dann die volle Amtszeit absolvieren solle. 45 Prozent finden, sie sollte vorzeitig für einen Nachfolger/eine Nachfolgerin Platz machen. Ein differenziertes Bild ergibt sich bei der weiteren Bewertung der Arbeit von Angela Merkel: 70 Prozent sind der Ansicht: "Angela Merkel steht für politische Stabilität in Deutschland". Auch 90 Prozent der Unions-Anhänger sind dieser Ansicht. 65 Prozent der Befragten stimmen zudem der Aussage zu: "Angela Merkel ist eine gute Bundeskanzlerin". 93 Prozent der Unions-Anhänger stimmen dieser Aussage zu. Allerdings sind 75 Prozent auch der Meinung: "Es ist Zeit für eine personelle Erneuerung in der CDU." 60 Prozent der Unions-Anhänger stimmen dieser Aussage zu. Die Hälfte der Befragten (49 Prozent) meint, dass man bei Angela Merkel nicht genau wisse, für welche Inhalte sie stehe. Von den Anhängern von CDU und CSU stimmen 31 Prozent dieser Aussage zu.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 04.01.2018 - 23:00 Uhr

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