Montag, 23. Juli 2018
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Börse

Die Börse in Frankfurt hat zum Wochenausklang Kursverluste verzeichnet. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.561,42 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,98 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Erneut sorgte der Handelsstreit zwischen den USA und China für schlechte Stimmung bei den Anlegern. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Gabriel fordert "Machtprojektion" für Europa


Sigmar Gabriel / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Bundesaußenminister Sigmar Gabriel hat Europa aufgefordert, seine Interessen machtbewusster zu vertreten. Europa müsse "eine Machtprojektion entfalten", sagte Gabriel dem "Spiegel". Es müsse zeigen, dass seine autoritären Kritiker im Irrtum seien, dass es "als Gemeinschaft demokratischer und freier Staaten wirtschaftlich erfolgreich" sei und politisch an Einfluss gewinne, so Gabriel.

"In einer Welt voller Fleischfresser haben es Vegetarier sehr schwer", sagte Gabriel mit Blick auf die Zurückhaltung in Deutschland und Europa, eigene Interessen zu vertreten. "Bisher definieren wir häufig europäische Werte, bei der Definition gemeinsamer Interessen sind wir viel zu schwach", so der Minister. Gabriel warnt davor, dass sich "der autoritäre Politikstil auch in die westliche Welt hineinfrisst". Er sieht die Welt in einer "Ära der Konkurrenz zwischen demokratisch und autoritär verfassten Staaten". Europa werde seine Freiheit in Zukunft weit mehr verteidigen müssen als in der Vergangenheit. Er warnt auch davor, sich für die europäische Sicherheit innerhalb der Nato zu sehr auf die USA zu verlassen. "Wir sind froh, dass Donald Trump und die USA den Artikel 5 bestätigt haben. Aber man sollte das Vertrauen darauf nicht überstrapazieren", so Gabriel. Der ehemalige SPD-Chef äußert sich rückblickend selbstkritisch über die Europapolitik der Großen Koalition. "Wir haben zu wenig auf Europa geachtet", so Gabriel. "Wir haben ein Europakapitel geschrieben, bei dem sich die nationalökonomischen Vorstellungen Wolfgang Schäubles zu stark durchgesetzt haben", so der SPD-Politiker. Das sei ein Fehler gewesen. Zu seiner persönlichen Zukunft als Außenminister äußert Gabriel sich zurückhaltend. Auf die Frage, ob er das Amt bald loslassen müsse, antwortet er: "Es ist immer besser, man rechnet damit."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 04.01.2018 - 18:00 Uhr

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