Sonntag, 22. April 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

INSA: CSU legt in Bayern zu
Seehofer will abgelehnten Asylbewerbern Geldleistung streichen
Rufe nach alkoholfreien Supermarktkassen
Bundesaußenminister nach Nordkoreas Ankündigung skeptisch
Offizielle Kriminalitätsrate fällt auf Tiefstwert
Verbraucherschutzministerin ist gegen Sommerzeit
Noch mehr Kirchenglocken mit Nazi-Bezug
Thüringens CDU-Chef schließt Zusammenarbeit mit AfD aus
BDI-Präsident Kempf unzufrieden mit GroKo-Start
2. Bundesliga: Union und Heidenheim unentschieden

Newsticker

00:06Von der Leyen: Bundeswehr hätte bei Luftschlag mitmachen können
00:02Seehofer will für Bürgermeister direkt erreichbar sein
00:00Union und Grüne streiten um Israel-Antrag
00:00Bundesrechnungshof untersucht Zahlungen an das Land Berlin
00:00Airbus-Rüstungschef warnt vor Kauf von US-Kampfflugzeugen
00:00Werbeausgaben von Lidl und Aldi auf Rekordniveau
00:00Schäuble fordert Schaffung einer Europa-Armee
00:00Bundestagspräsident kündigt Wahlrechtsänderung an
00:00Emnid: SPD weiterhin bei 18 Prozent
22:00Kramp-Karrenbauer will Brückenteilzeit weiter verhandeln
20:221. Bundesliga: Dortmund gewinnt gegen Leverkusen
19:29Lottozahlen vom Samstag (21.04.2018)
19:00Rendite von neuen Riester-Verträgen nahe Null
17:261. Bundesliga: Hamburg gewinnt gegen Freiburg
17:20OPCW nimmt Proben in Syrien

Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX nach Auf und Ab am Ende mit einem Minus geschlossen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.540,50 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,21 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Lufthansa-Aktien ließen bis kurz vor Handelsschluss mit fast zwei Prozent am kräftigsten nach. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Unionspolitiker fordern schnellere Abschiebungen in Maghreb-Staaten


Aufnahmeeinrichtung für Asylbewerber / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Nach der Studie zu vermehrten Gewalttaten von Flüchtlingen aus Nordafrika haben die Innenexperten der Union eine schärfere Asylpolitik mit schnelleren Abschiebungen und Rückkehrprogrammen gefordert. "Nordafrikaner ohne Bleiberecht, allen voran Straftäter, müssen schnellstmöglich unser Land verlassen, notfalls auch mittels Abschiebung", sagte der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Stephan Mayer (CSU), der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Donnerstagsausgabe). Die Maghreb-Staaten müssten rasch als sichere Herkunftsländer eingestuft werden, um Asylbewerber von dort einfacher in ihre Heimat zurückschicken zu können.

Auch die verstärkten Bemühungen, mehr Nordafrikaner zur freiwilligen Rückkehr in ihre Länder zu bewegen, seien richtig, so Mayer. Die Zahl der Abschiebungen in den Maghreb ist nach Zahlen des Bundesinnenministeriums 2017 deutlich gestiegen, berichtet die Zeitung. So hat Deutschland von Januar bis November 1.544 abgelehnte Asylbewerber nach Algerien, Marokko und Tunesien abgeschoben. Die meisten davon (702) nach Marokko. Damit erhöhte sich die Gesamtzahl im Vergleich zum Vorjahr fast um das Vierfache. 2016 waren nur 397 Menschen in den Maghreb abgeschoben worden. Nach Ansicht des CDU-Innenpolitikers Armin Schuster würde die Einstufung von Algerien, Marokko und Tunesien als sichere Herkunftsländer Asylverfahren beschleunigen und Rückführungen in die Maghreb-Staaten erleichtern. Mit Blick auf die Gespräche zwischen Union und SPD über eine neue Große Koalition forderte Schuster: "In den Sondierungsgesprächen muss sich die SPD bewegen und ihre Blockade gegen die Einstufung als sichere Herkunftsländer abräumen." Die SPD sollte auch akzeptieren, dass bundesweit Zentren für Asylentscheidungen und Rückführungen aufgebaut werden müssten. In der vergangenen Legislaturperiode wollte die Große Koalition auf Drängen von CDU und CSU auch die drei nordafrikanischen Länder zu sicheren Herkunftsstaaten erklären. Dieses Vorhaben scheiterte jedoch am Bundesrat und dem Widerstand von Grünen und letztlich auch SPD. Kritik kam von den Linken. Der kommissarische Bundesgeschäftsführer der Linken, Harald Wolf, sagte, die Studie zeige eindeutig, wie wichtig eine klare Bleiberechtsperspektive, gute Betreuungsangebote und der Familiennachzug für die Prävention von Straftaten sei. Wolf sagte: "Ich hoffe, dass die Unionsparteien ihre ideologisch und populistisch begründete Blockadehaltung aufgeben und nicht weiterhin an einer langfristigen Aussetzung des Familiennachzugs festhalten werden."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 04.01.2018 - 08:15 Uhr

   © news25 2015 | Impressum