Samstag, 20. Januar 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Wehrbeauftragter hält Bundeswehr als Ganzes für "nicht einsetzbar"
Tausenden Soldaten droht Explosion der Krankenversicherungsbeiträge
Mehrheit der SPD-Anhänger für Große Koalition
Berlin besorgt über Einfluss der FPÖ auf Geheimdienste
Mächtige SPD-Landesverbände stellen Bedingungen für GroKo
Studie: GroKo würde typischen SPD-Wähler um 370 Euro entlasten
May will nach Brexit "ehrgeizige" Partnerschaft in Europa
Schauspielerin Cukrowski: Frauen in Filmbranche weniger wert
US-Börsen drehen ins Plus - Gold stärker
Facebook will Nachrichtenseiten durch Nutzer bewerten lassen

Newsticker

17:251. Bundesliga: Leverkusen schlägt Hoffenheim 4:1
16:46Klöckner befürchtet Erstarken von Extremisten bei GroKo-Scheitern
16:15Tierschutz-Präsident fordert weniger Fleisch-Konsum
16:15Tierschutz-Präsident fordert weniger Fleisch-Konsum
15:49Schulz will mit kämpferischer Rede für GroKo-Verhandlungen werben
15:36Hardt: Iran-Atomabkommen nicht gefährden
15:01Familienunternehmer warnen vor europäischer Einlagensicherung
14:34Wagenknecht: SPD ist "keine soziale Partei mehr"
14:15CDU-Arbeitnehmer wollen sachgrundlose Befristungen abschaffen
13:58SPD-Fraktionschefin lehnt Amtszeitbegrenzung für Merkel ab
13:56Französischer Spitzenkoch Paul Bocuse gestorben
13:35Uniper-Chef begrüßt Pläne für Kohleausstiegs-Kommission
13:22Familienunternehmer: Deutschland muss auf US-Steuerreform reagieren
13:19Wagenknecht konkretisiert Vorschlag für neue linke Volkspartei
13:03Steuerexperte kritisiert Pläne von Union und SPD zum Soli-Abbau

Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 13.434,45 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,15 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Dabei setzte sich die Adidas-Aktie an die Spitze der Kursliste und legte bis kurz vor Handelsschluss mit rund sechs Prozent am kräftigsten zu. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Unionspolitiker fordern schnellere Abschiebungen in Maghreb-Staaten


Aufnahmeeinrichtung für Asylbewerber / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Nach der Studie zu vermehrten Gewalttaten von Flüchtlingen aus Nordafrika haben die Innenexperten der Union eine schärfere Asylpolitik mit schnelleren Abschiebungen und Rückkehrprogrammen gefordert. "Nordafrikaner ohne Bleiberecht, allen voran Straftäter, müssen schnellstmöglich unser Land verlassen, notfalls auch mittels Abschiebung", sagte der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Stephan Mayer (CSU), der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Donnerstagsausgabe). Die Maghreb-Staaten müssten rasch als sichere Herkunftsländer eingestuft werden, um Asylbewerber von dort einfacher in ihre Heimat zurückschicken zu können.

Auch die verstärkten Bemühungen, mehr Nordafrikaner zur freiwilligen Rückkehr in ihre Länder zu bewegen, seien richtig, so Mayer. Die Zahl der Abschiebungen in den Maghreb ist nach Zahlen des Bundesinnenministeriums 2017 deutlich gestiegen, berichtet die Zeitung. So hat Deutschland von Januar bis November 1.544 abgelehnte Asylbewerber nach Algerien, Marokko und Tunesien abgeschoben. Die meisten davon (702) nach Marokko. Damit erhöhte sich die Gesamtzahl im Vergleich zum Vorjahr fast um das Vierfache. 2016 waren nur 397 Menschen in den Maghreb abgeschoben worden. Nach Ansicht des CDU-Innenpolitikers Armin Schuster würde die Einstufung von Algerien, Marokko und Tunesien als sichere Herkunftsländer Asylverfahren beschleunigen und Rückführungen in die Maghreb-Staaten erleichtern. Mit Blick auf die Gespräche zwischen Union und SPD über eine neue Große Koalition forderte Schuster: "In den Sondierungsgesprächen muss sich die SPD bewegen und ihre Blockade gegen die Einstufung als sichere Herkunftsländer abräumen." Die SPD sollte auch akzeptieren, dass bundesweit Zentren für Asylentscheidungen und Rückführungen aufgebaut werden müssten. In der vergangenen Legislaturperiode wollte die Große Koalition auf Drängen von CDU und CSU auch die drei nordafrikanischen Länder zu sicheren Herkunftsstaaten erklären. Dieses Vorhaben scheiterte jedoch am Bundesrat und dem Widerstand von Grünen und letztlich auch SPD. Kritik kam von den Linken. Der kommissarische Bundesgeschäftsführer der Linken, Harald Wolf, sagte, die Studie zeige eindeutig, wie wichtig eine klare Bleiberechtsperspektive, gute Betreuungsangebote und der Familiennachzug für die Prävention von Straftaten sei. Wolf sagte: "Ich hoffe, dass die Unionsparteien ihre ideologisch und populistisch begründete Blockadehaltung aufgeben und nicht weiterhin an einer langfristigen Aussetzung des Familiennachzugs festhalten werden."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 04.01.2018 - 08:15 Uhr

   © news25 2015 | Impressum