Donnerstag, 17. Januar 2019
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Börse

Am Mittwoch hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 10.931,24 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,36 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Aktien der Deutschen Bank mit einem kräftigen Kurssprung von über acht Prozent im Plus, gefolgt von der Deutschen Lufthansa und von der Deutschen Post. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Kinder- und Jugendärzte gegen Alterstests für junge Flüchtlinge


Flüchtlinge auf der Balkanroute / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Ärztevertreter wehren sich weiterhin gegen Forderungen aus der Politik nach verpflichtenden Altersuntersuchungen von Flüchtlingen. "Ein solches Vorgehen ist medizinisch schwierig und organisatorisch kaum zu bewältigen", sagte der Präsident des Verbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKL), Thomas Fischbach, der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Donnerstagsausgabe). Der Mediziner verwies darauf, dass bei der Röntgenuntersuchung von Handknochen ein entwicklungsabhängiger Korridor von plus/minus etwa zwei Jahren zu berücksichtigen sei.

In Grenzfällen müsse zur Klärung der Frage der Volljährigkeit neben einer radiologischen Diagnostik eine entwicklungspsychologische Einschätzung erfolgen, gegebenenfalls unter Heranziehung eines Dolmetschers. "Als niedergelassene Ärzte sind wir froh, wenn wir unsere regulären Patienten versorgt bekommen", verwies Fischbach auf den damit verbundenen Aufwand. "Wir wollen nicht noch weitere Aufgaben in staatlicher Verantwortung übernehmen müssen, die außerhalb unserer Zuständigkeit liegen." Rein rechtlich hält der BVKL Pflicht-Tests allerdings für möglich. "Wenn es ein hinreichendes Interesse des Staates etwa zur Strafverfolgung gibt, ließe sich eine verpflichtende Untersuchung gesetzlich fraglos regeln", sagte der Verbandspräsident. Für ein entsprechendes Vorgehen gebe es durchaus Beispiele. Am Mittwoch hatte sich Bundesinnenminister Thomas de Maiziere für Zwangsuntersuchungen ausgesprochen, sofern das Alter eines Flüchtlings nicht aus amtlichen Dokumenten zweifelsfrei hervorgehe. Die Bundesärztekammer hatte dies unter anderem als "Eingriff in die körperliche Unversehrtheit" abgelehnt.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 04.01.2018 - 07:24 Uhr

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