Freitag, 19. Oktober 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Scholz schlägt globale Mindeststeuer für Konzerne vor
Infratest: Grüne in Hessen bei 20 Prozent
Hausärzte wollen selbst Medikamente an ihre Patienten abgeben
Bundestag beschließt Parität bei gesetzlicher Krankenversicherung
DAX deutlich im Minus - Kurssturz bei Heidelbergcement
Bundestag beschließt Änderung der Mautsätze
EU-Kommission weist Italiens Haushalt zurück
Zahl staatlicher Kontenabfragen auf neuem Rekordhoch
Commerzbank baut Vergütungsstruktur um
Gabriel will klare Linie gegen Saudi-Arabien

Newsticker

16:32Brinkhaus fordert besseren Umgang miteinander in der Politik
16:18Lindner gegen Beteiligung an Ampel-Koalition in Hessen
16:14Grüne in Hessen legen sich auf keine Koalitionsoption fest
15:33Europäischer Gerichtshof: Polen muss Zwangspensionierung stoppen
15:11Grüne wollen Nachbesserung von Netzwerkdurchsetzungsgesetz
15:10IG-BCE-Chef wirft VW-Chef Unfähigkeit vor
15:09SPD-Gesundheitsexperte will Medikamentenabgabe durch Hausärzte
14:57Bosse neu auf Platz eins der Album-Charts
14:34Lindner hält Laschet für möglichen Kanzlerkandidaten
13:58Mehrheit sieht demnächst weite Verbreitung von Pflegerobotern
13:00Altmaier will mit neuer Industriepolitik Unternehmen schützen
12:44Kipping lehnt von VW angekündigte Abwrackprämie ab
12:37DAX dreht am Mittag ins Minus - Kurssturz bei Lufthansa
12:15Gabriel fühlt sich durch den Fall Khashoggi bestätigt
12:09EU-Gipfel: Merkel lehnt europäische Arbeitslosenversicherung ab

Börse

Die Börse in Frankfurt hat am Freitagmittag Kursverluste verzeichnet. Gegen 12:35 Uhr wurde der DAX mit rund 11.570 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 0,2 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Zahl der Familiennachzügler laut Bundesregierung deutlich gesunken


Flüchtlinge an einer Aufnahmestelle / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Zahl der Angehörigen von Ausländern aus Drittstaaten, die im Wege des Familiennachzugs nach Deutschland gekommen sind, ist 2017 gegenüber dem Vorjahr deutlich gesunken. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der FDP-Fraktion hervor, berichtet die "Rheinische Post" (Donnerstagsausgabe). Demnach reisten zwischen Januar und Ende November 2017 knapp 85.000 Familienangehörige von Flüchtlingen und Migranten ein, davon 36.100 Kinder.

Im Jahr 2016 waren es dagegen noch rund 114.500 Personen, davon 46.600 Kinder. 2015 kamen der Antwort zufolge knapp 90.000 Personen im Wege des Familiennachzugs. Die Zahl der Visumsanträge zum Familiennachzug sei nicht stark angestiegen. Zwischen Januar und Ende September 2017 wurden der Antwort zufolge knapp 104.000 Visumsanträge für Familienangehörige gestellt, im gesamten Vorjahr waren es 115.000. Stark rückläufig sei die Zahl der staatlich geförderten freiwilligen Ausreisen. Sie sank im Jahr 2017 auf knapp 30.000, während 2016 insgesamt rund 54.000 Migranten Deutschland freiwillig verlassen haben, weil sie finanzielle Unterstützung erhielten. Zum Stichtag 30. November 2017 hielten sich der Regierung zufolge insgesamt 229.443 ausreisepflichtige Personen in Deutschland auf. "Die Bundesregierung hat bisher keine Schätzungen zur Zahl der Personen vorgenommen, die sich ohne Aufenthaltstitel oder Duldung und ohne Kenntnis der Behörden im Bundesgebiet aufhalten", heißt es überdies in der Antwort. Dazu sagte FDP-Fraktionsvize Stephan Thomae: "Die Antwort der Bundesregierung offenbart, dass sie auch im Jahr 2018 noch nicht in der Lage ist, hinreichend konkrete Zahlen über Familiennachzug, minderjährige Flüchtlinge und Illegale vorzulegen." Die Zahlen geben den Familiennachzug bei allen Drittstaatsangehörigen wieder, so das Bundesinnenministerium in seiner Antwort. Sie beschränkten sich damit nicht nur auf den Familiennachzug zu anerkannten Flüchtlingen und subsidiär Schutzberechtigten. Eine differenziertere Auswertung anhand des Ausländerzentralregisters sei nicht möglich, heißt es zur Begründung in dem Papier.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 04.01.2018 - 07:09 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung