Freitag, 20. Juli 2018
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Die Börse in Frankfurt hat zum Wochenausklang Kursverluste verzeichnet. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.561,42 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,98 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Erneut sorgte der Handelsstreit zwischen den USA und China für schlechte Stimmung bei den Anlegern. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

CDU-Außenpolitiker: Proteste in Iran könnten Hardlinern nutzen

Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter fürchtet, dass die Demonstrationen im Iran zu einer Stärkung der Hardliner im Regime führen könnten. "Zwar zeichnet sich aus den Protesten freilich noch kein Wandel im Iran ab, jedoch sind sie für Präsident Rohani sehr gefährlich – ein geschwächter Präsident, oder sogar dessen Rücktritt, könnte im Endeffekt allerdings vor allem den radikalen Hardlinern um Chamenei nutzen", sagte Kiesewetter der "Heilbronner Stimme" (Donnerstagsausgabe). Die Kluft zwischen Ruhani und Chamenei werde auf jeden Fall größer, so Kiesewetter.

"Die Auslöser dieser nun stärksten Proteste im Iran seit fast zehn Jahren waren zwar wirtschaftlicher Natur, doch mittlerweile richten sie sich längst direkt gegen das Regime. Viele Demonstranten der insgesamt sehr heterogenen Protestierenden wollen sich von der Welâyat-e Faghîh, also vom System der Herrschaft der schiitischen Geistlichkeit lossagen. Während die Sicherheitskräfte ähnlich vorzugehen scheinen wie bei der blutigen Niederschlagung der Grünen Revolution im Jahr 2009, vergrößert sich die Kluft zwischen Präsident Ruhani und dem Oberstem Religionsführer Chamenei, der die Proteste als ausländische Verschwörung betitelt." Die EU müsse ihre Position deutlich formulieren: "Wie in den vergangenen Tagen geschehen, sollten wir weiter mit Nachdruck an die iranische Führung appellieren, das Demonstrationsrecht zu garantieren, doch sind die Einflussmöglichkeiten der EU insgesamt eher begrenzt." Die EU habe aber die Chance, auf der Grundlage des Atom-Abkommens JCPOA darauf zu drängen, dass der Iran die dadurch erreichten Fortschritte nicht von sich aus aufs Spiel setze und dieses Abkommen als Anreiz verstehe, weiter mit dem Westen zu kooperieren. Kiesewetter rät der EU: "Da die Proteste vielfach auch die Außenpolitik des Mullah-Regimes im Irak und Libanon kritisieren, sollte die EU über eine Anerkennung des Existenzrecht Israels durch den Iran für Entspannung im Verhältnis mit Israel werben, damit der Iran nötige Ressourcen zur besseren Versorgung der Bevölkerung frei macht."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 04.01.2018 - 03:00 Uhr

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