Sonntag, 22. April 2018
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Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

SPD für höhere Benzin- und Diesel-Steuern


Benzinpreis-Anzeigetafel / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die SPD will Steuern auf Benzin, Diesel und Heizöl erhöhen und strebt in den Sondierungsgesprächen mit der Union auch einen stärkeren Ausbau der Erneuerbaren Energien an. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil wird federführend für die SPD in den am Sonntag beginnenden Sondierungsgesprächen mit CDU und CSU die Verhandlungen im Energiebereich leiten, berichtet die Funke-Mediengruppe unter Berufung auf Parteikreise. Setzt sich die SPD im Energiebereich mit ihren Plänen durch, sollen die Verbraucher bei der Stromsteuer entlastet werden, umgekehrt aber höhere Abgaben auf Heiz- und Kraftstoffe (Benzin, Diesel, Heizöl) zahlen.

"In der Summe werden die Verbraucher nicht mehr belastet als entlastet", heißt es in einem 14-Punkte-Arbeitspapier aus der SPD mit konkreten Formulierungsvorschlägen für einen möglichen Koalitionsvertrag, über das die Funke-Mediengruppe berichtet. Beim heftig umstrittenen Kohle-Ausstieg scheuen die Sozialdemokraten bislang konkrete Festlegungen. "Wir werden die CO2-Emissionen aus der Kohleverstromung reduzieren." Der Strukturwandel in den Braunkohle-Revieren in West-, Mittel- und Ostdeutschland müsse sozial verträglich gestaltet werden. Dazu soll 2018 eine "Kohle-Kommission" ihre Arbeit aufnehmen und nach früheren Plänen den betroffenen Regionen mit Millionenbeiträgen bei der Ansiedlung neuer Arbeitsplätze helfen. In dem Arbeitspapier heißt es außerdem, bei einer Weiterentwicklung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) ergebe sich abhängig von der Reduktion der Stromnachfrage durch Energieeffizienz und einer erhöhten Nachfrage in anderen Sektoren die Frage, "ob der EE-Ausbaukorridor für das Jahr 2030 angehoben werden soll". Der Zubau müsse so gesteuert werden, dass die Engpässe beim Stromnetzausbau nicht verschärft würden. Nach der jüngsten EEG-Reform ist bislang vorgesehen, dass der Anteil von erneuerbarem Strom am Gesamtstromverbrauch von derzeit rund 32 Prozent bis 2025 auf 40 bis 45 Prozent und bis 2035 auf 55 bis 60 Prozent ausgebaut werden soll.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 03.01.2018 - 17:26 Uhr

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