Dienstag, 23. Januar 2018
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Am Dienstag hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 13.559,60 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,71 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Der DAX hatte am Vormittag ein neues Allzeithoch von 13.596,89 Punkten erreicht. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

"Welt"-Chefredakteur weitet Kritik an politischen Predigten aus


Katholischer Pfarrer in einer Messe / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

"Welt"-Chefredakteur Ulf Poschardt hat seine Kritik an politischen Predigten verteidigt. "Im Gotteshaus muss das Theologische dominieren", sagte er der "Zeit"-Beilage "Christ & Welt". Er erwarte von einem Gottesdienst eine "existenziell erschütternde Begegnung mit dem Glauben".

Niemand müsse mit Überzeugungen hinterm Berg halten, sagte er. "Jeder darf sich bekennen, aber als Predigt, nicht als verhinderte Wahlkampfrede vor dem Biomarkt." Der Journalist hatte mit einem Twitter-Beitrag am ersten Weihnachtsfeiertag eine bundesweite Debatte über Politik und Kirche ausgelöst. Poschardt bekräftigte zudem seine Kritik an einer zu politischen Kirche: Evangelische Kirchentage seien von Grünen-Parteitagen oft kaum mehr zu unterscheiden. "Wenn Pfarrerinnen klingen wie Katrin Göring-Eckardt oder Robert Habeck, beginnt für mich das Biedermeier." Dass sein Beitrag solche Wirkung entfaltete, habe damit zu tun, dass sich "Kritiker wie Claqueure damit identifizieren konnten". Sein Tweet sei harmlos gewesen. Die Kritik empfindet er hingegen als maßlos. Einige hätten aus ihm einen Nazi, Antisemiten und Rassisten machen wollen, sagte er. Pfarrer Steffen Reiche, der die umstrittene Predigt in Poschardts Gemeinde Berlin-Nikolassee gehalten hatte, wies die Kritik von sich: "Kirche soll keine Politik machen. Aber wenn eine Predigt keine Wirkung im politischen Raum hat, dann ist es auch nicht die Botschaft Jesu", sagte der ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete er "Zeit"-Beilage.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 03.01.2018 - 13:21 Uhr

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