Montag, 15. Oktober 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

CSU in neuen Hochrechnungen bei über 37 Prozent
AfD-Chef Meuthen: Keine Koalition mit CSU in Bayern
Verdi sieht Amazon "auf dem Weg zu einem globalen Monopol"
Geiselnahme in Köln: Täter unter Kontrolle
Grüne sind Gewinner bei Wahl in Luxemburg - Bettel etwas schwächer
SPD-Generalsekretär hält GroKo-Aus für möglich
Schleswig-Holsteins Ministerpräsident fordert CSU-Konsequenzen
Ex-CSU-Chef Huber: Schwarz-Grün würde in Bayern nicht halten
Syrien öffnet Grenzen zu Israel und Jordanien
Entwicklungsminister: Wir können Aids jetzt besiegen

Newsticker

15:19Brexit: Grüne warnen vor Zugeständnissen
15:16Geiselnahme am Kölner Hauptbahnhof beendet
15:01Verbraucherschützer beklagen unfaire Verteilung der Stromkosten
14:50Ironman-Sieger Lange denkt nicht an Ruhestand
14:12Kahrs stärkt Nahles den Rücken
14:07Laschet sieht Bundesregierung nach Bayern-Wahl in der Verantwortung
14:05CSU-Urgestein Glück kritisiert eigene Partei
13:44Geiselnahme am Kölner Hauptbahnhof
13:28Freie Wähler nach Bayern-Wahl selbstbewusst
13:05Klingbeil: Verhältnisse in Berlin müssen sich ändern
12:56Mecklenburg-Vorpommern: 34-Jähriger fährt gegen Baum und stirbt
12:40DAX dreht am Mittag ins Plus - Euro stärker
12:37Berichte: Diesel-Razzia bei Opel
12:25Seehofer will Sondierungsverhandlungen selbst führen
12:17Stegner droht mit GroKo-Aus

Börse

Die Börse in Frankfurt hat am Montagmittag Kursgewinne verzeichnet. Gegen 12:40 Uhr wurde der DAX mit rund 11.550 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Plus von 0,2 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

50 Dschihadistinnen aus Syrien und Irak zurück in Deutschland


Flagge von Syrien / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Nach Angaben des Auswärtigen Amtes sind bereits rund 50 deutsche Islamistinnen aus den Kampfgebieten in Syrien und Irak zurückgekehrt. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf Anfrage der Linksfraktion hervor, über die die Funke-Mediengruppe berichtet. Insgesamt sind demnach in den vergangenen Jahren 960 Personen aus Deutschland in Richtung Kriegsgebiet ausgereist, um sich Extremistenmilizen anzuschließen.

"Etwa ein Drittel der ausgereisten Personen befindet sich derzeit wieder in Deutschland. Davon sind mehr als 15 Prozent weiblich", schreibt das Auswärtige Amt. Doch nur sehr selten führt die Generalbundesanwaltschaft in Karlsruhe (GBA) bisher Terrorverfahren gegen deutsche Dschihadistinnen, die wieder in der Bundesrepublik sind. Beim GBA wurden "Ermittlungsverfahren gegen zwei aus Syrien oder Irak nach Deutschland zurückgereiste Frauen" wegen des Verdachts der Mitgliedschaft oder Unterstützung einer Terrororganisation eingeleitet, schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort. "Ein Verfahren ist noch anhängig, ein Verfahren wurde an die Landesjustiz abgegeben." Linken-Politikerin Ulla Jelpke hat zur konsequenten Strafverfolgung auch von Frauen bei Terrormilizen wie dem "Islamischen Staat" (IS) ermahnt. "Auch Frauen haben sich an schrecklichsten Verbrechen beteiligt, sei es in der `Sittenpolizei` oder bei der Beteiligung an der Versklavung jesidischer Frauen und Mädchen", sagte Jelpke den Funke-Zeitungen. Zudem fliehen nach Angaben des Auswärtigen Amtes aufgrund der militärischen Niederlagen des IS verstärkt Dschihadisten mit ihren Familien aus Syrien und Irak in die Türkei. "IS-Angehörige versuchen, hier unterzutauchen oder sich in ihre Heimat- oder Drittländer abzusetzen", schreibt die Bundesregierung. Vier mutmaßliche deutsche Anhänger von islamistischen Milizen sind demnach derzeit in Untersuchungshaft in der Türkei, eine Person im Strafvollzug. "In Einzelfällen wurden deutsche Staatsangehörige, die im Verdacht standen, Mitglieder des sogenannten IS zu sein, nach Deutschland abgeschoben", gibt das Auswärtige Amt zudem an. Mindestens drei deutsche Anhänger von Dschihadisten-Gruppen seien in der "jüngsten Zeit" aus der Türkei in die Bundesrepublik abgeschoben worden, heißt es. Die Linksfraktion fordert die Bundesregierung im Fall der deutschen IS-Anhänger in der Türkei zum Handeln auf. Der türkische Staat habe "aktive Mithilfe beim Aufbau und der Aufrüstung des IS geleistet", sagte Jelpke. Sich nun auf eben diesen Staat von Präsident Erdogan bei der Verfolgung der Dschihadisten zu verlassen, sei "mehr als naiv".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 17.12.2017 - 01:00 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung