Mittwoch, 25. April 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

FDP und Grüne kritisieren Verzögerung bei Musterfeststellungsklage
Rentenkommission der Großen Koalition startet noch im Mai
Richterbund will mehr Personal
Justizvollzug in fast allen Ländern überlastet
SPD will Betriebsrentner entlasten
Todesurteil gegen deutsche Islamistin im Irak aufgehoben
Immer mehr Rinder landen in der Tierverwertung
INSA-Umfrage: Grüne lassen Linke und FDP hinter sich
Zahl der Geburtshelfer in Kliniken gestiegen
Grüne kritisieren Entwurf für neues bayerisches Psychiatriegesetz

Newsticker

01:00Richterbund will mehr Personal
01:00Über 36.000 Stellen in der Pflege unbesetzt
01:00Türkische Gemeinde gegen Auftrittsverbot für türkische Politiker
01:00Union fordert Zweitmeinungspflicht für Zahnspangen
01:00Immer mehr Rinder landen in der Tierverwertung
01:00Gewerkschaftsbericht: Beamte in Bayern verdienen am meisten
01:00Justizvollzug in fast allen Ländern überlastet
00:00EU-Kommission fordert mehr Einsatz gegen Fake News
00:00Dobrindt fordert Pass-Entzug für Terror-Rückkehrer
22:38Champions-League-Halbfinale: Liverpool gewinnt Hinspiel deutlich
22:07Zinsängste zwingen US-Börsen kräftig in die Knie
21:20Union und SPD streiten über Zahlen beim Familiennachzug
19:51Rentenkommission der Großen Koalition startet noch im Mai
18:37Wirtschaft alarmiert über Fachkräftemangel
17:42DAX schließt im Minus - Adidas hinten

Börse

Am Dienstag hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.550,82 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,17 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Aktien von Adidas, Fresenius und Siemens rangierten am Ende der Kursliste. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Siemens-Chef sieht Medizintechnik-Sparte langfristig vor Industrie


Siemens / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Siemens-Chef Joe Kaeser sieht für die Medizintechnik-Sparte langfristig mehr Potential als für den Industrie-Teil des Unternehmens. In 20 bis 30 Jahren könne die Siemens-Gesundheitstechnik größer zu sein als das industrielle Siemens, sagte Kaeser dem "Manager Magazin". Für die Medizintechnik wird für das erste Halbjahr 2018 der Börsengang vorbereitet.

Die Automatisierung und das Energy Management mit seinen Stromübertragungs- und -verteilnetzen solle "auf absehbare Zeit" als industrieller Verbund erhalten werden. "Die Spekulationen, dass wir erst die digitale Fabrik und dann das Energy Management an die Börse bringen oder gar die Gebäudetechnik verkaufen, sind Unsinn." Neben der Gebäudetechnik werden zum künftigen industriellen Kern auch die Prozesstechnik, die Elektrik wie Motoren und Antriebe sowie die kleineren und mittleren Turbinen gehören. Das Geschäft mit großen fossilen Kraftwerken sieht Kaeser dagegen nicht mehr als Kerngeschäft an. Hier gebe es keine Synergien wie zwischen den anderen Sparten, sagte er. Unternehmenskreisen zufolge hatte Siemens bis zum Frühjahr 2017 bereits mit der japanischen Mitsubishi Heavy Industries über einen Zusammenschluss verhandelt, dem nach General Electric und Siemens drittgrößten Hersteller großer Gasturbinen. Siemens hatte im November angekündigt, in der Kraftwerksparte 6.100 der weltweit 48.000 Stellen abzubauen, davon die Hälfte in Deutschland. Unter anderem sollen Werke in Görlitz und Leipzig geschlossen sowie der Standort in Erfurt verkauft werden. Grund sei, dass "die Fixkosten der Standorte, die nur zwischen 35 und 60 Prozent ausgelastet sind, zu schaffen machen", sagte Kaeser. "Dennoch haben wir gute Chancen, den Abbau sozialverträglich abzufedern." Der Siemens-Chef begrüßte die anstehenden Gespräche mit den Betriebsräten. "Es geht darum, möglichst schnell Lösungen zu finden und die Unsicherheit bei den Mitarbeitern zu beenden. Deswegen ist es gut, dass wir uns jetzt an einen Tisch setzen." Kaeser räumte in dem Interview erstmals ein, beim Erwerb des texanischen Öl- und Gasindustriezulieferers Dresser-Rand für 7,8 Milliarden Dollar Fehler gemacht zu haben. Die zugrunde liegende Strategie sei zwar richtig, das Timing aber "nicht ideal" gewesen, sagte er. "Aus heutiger Sicht würde man Dresser-Rand wahrscheinlich zu dem Zeitpunkt nicht mehr kaufen." Seit Siemens die Übernahme im September 2014 angekündigt hat, ist die Nachfrage der weltweiten Öl- und Gasindustrie nach neuen Anlagen eingebrochen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 14.12.2017 - 12:12 Uhr

   © news25 2015 | Impressum