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Börse

Am Donnerstag hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 10.918,62 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,12 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Wirecard mit kräftigen Kursgewinnen von über zwei Prozent entgegen dem Trend im Plus, gefolgt von Henkel und von SAP. Die Anteilsscheine der Deutschen Bank standen kurz vor Handelsschluss mit starken Kursverlusten von über vier Prozent am Ende der Liste, gefolgt von Infineon und von Daimler. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Lokführergewerkschaft kritisiert Bahn für ICE-Neubaustrecke


ICE-Zug bei Unwetter / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Chef der Lokführergewerkschaft (GDL), wirft der Bahn einen Kaltstart auf der Neubaustrecke Berlin-München vor: "Unsere Lokführer tun ihr Bestes", sagte Weselsky den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Es hat aber keinen Probebetrieb für sie gegeben. Sie fahren nur mit Hilfe der Instrukteure, die einen solchen Probebetrieb gefahren sind."

Hinzu kämen bei der ICE-Baureihe 401 weitere Probleme, wie Ausfälle beim Display im Führerstand. "Dann müssen die Züge angehalten werden. Auf die Klärung der genauen Gründe der Pannen warten wir noch", sagte Weselsky. Das neue automatische Zugleitsystem ETCS sei zwar "ein funktionierendes System, aber wie so oft, läuft manches nicht sofort beim Start reibungslos", sagte der GDL-Chef. Es sei "eine hehre Behauptung des früheren Bahnchefs Rüdiger Grube, dass die Züge 2021 vollautomatisch unterwegs sind", sagte Weselsky den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Intelligente Fachleute rechnen damit frühestens 2035. Zweifelhaft ist außerdem, dass sich die Milliardeninvestition in ETCS für ein 34.000 Kilometer langes Streckennetz überhaupt lohnt, um einen einzigen Mann vorne im Führerstand wegzurationalisieren." Die Technik sei ohne den Menschen anfällig, betonte Weselsky. "Wer sich einbildet, dass er die GDL so loswerden kann, wird sich täuschen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 13.12.2017 - 01:00 Uhr

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