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Die Börse in Frankfurt hat am Freitagmittag deutliche Kursverluste verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 12.575 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 0,9 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. Erneut sorgte der Handelsstreit zwischen den USA und China für schlechte Stimmung bei den Anlegern. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

SPD-Arbeitnehmerflügel zieht rote Linien für Regierungsbeteiligung


SPD-Logo im Willy-Brandt-Haus / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Arbeitnehmerflügel in der SPD (AfA) will einen kompletten Neustart in der Wirtschafts- und Sozialpolitik durchsetzen und greift damit vor dem SPD-Parteitag die Linie von SPD-Chef Martin Schulz an. "Es reicht nicht, vor Wahlen die soziale Karte unter immer neuen Überschriften zu ziehen, sondern jetzt kommt es darauf an, neue Glaubwürdigkeit zu erarbeiten", heißt es in einem Initiativantrag des AfA-Bundesvorstandes zum SPD-Parteitag, der dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Donnerstagausgaben) vorliegt. Unter der Überschrift "Rote Linien für die Arbeit der SPD in der Bundespolitik - unverzichtbare Kriterien für Mitgestaltung und Mitverantwortung" listet die Afa eine Vielzahl an Punkten auf, die aus ihrer Sicht für eine Regierungsbeteiligung unerlässlich sind.

Das 17-seitige Papier geht weit über den Leitantrag des Parteivorstandes hinaus. So fordert die AfA etwa eine feste Frauenquote für Vorstände börsennotierter Unternehmen, ein Ende der staatlichen Förderung privater Altersvorsorge, die Einbeziehung aller Erwerbstätigen in das staatliche Rentensystem bei gleichzeitiger Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenze, die Erhöhung des Rentenniveaus, die Abschaffung des Ehegattensplittings, die Erhöhung des Spitzensteuersatzes, die Beibehaltung des Soli, die Widerbelebung der Vermögensteuer sowie eine stärkere Besteuerung großer Erbschaften. "Glaubwürdigkeit und Vertrauen werden wir nur zurückgewinnen, wenn unser Handeln im politischen Alltag mit unserer grundsätzlichen Neuorientierung übereinstimmt und nicht von ständig neuen taktischen Erwägungen geprägt ist", heißt es in dem Antrag. "Wir halten die vorliegende Position des Parteivorstands für lückenhaft und zu unverbindlich, beispielsweise in den Bereichen Arbeit der Zukunft, Rente und Steuern sowie bei der Gestaltung des wirtschaftlichen Umbaus", begründete Afa-Chef Klaus Barthel im Gespräch mit dem RND den Antrag. "Die staatspolitische Verantwortung der SPD liegt nicht in der Beschaffung von Mehrheiten für falsche Politik und Stillstand." Er sehe eine SPD-Regierungsbeteiligung in jeglicher Form skeptisch, betonte Barthel. "In der AfA bestehen erhebliche Vorbehalte gegenüber einer Großen Koalition, aber auch einer Tolerierung einer wie immer gearteten Minderheitsregierung", sagt er. "Eine schlichte `Neuauflage‘ einer GroKo kommt für uns nicht in Frage."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 07.12.2017 - 05:00 Uhr

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