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Zum Wochenstart hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11524,34 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0.26 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Am Montagmittag schien der DAX noch auf Erholungskurs zu sein. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

222 Abschiebungen an der Weigerung der Fluggesellschaft gescheitert


Helfer in einer "Zeltstadt" / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Bundespolizei hat den Umgang der Fluggesellschaften mit Abschiebungen kritisiert. Zwar übe der Flugkapitän die "Bordgewalt" aus, dabei komme es mitunter aber "zu Beförderungsausschlüssen, bei denen die Gründe für diese Entscheidung für die Bundespolizei nur schwierig nachzuvollziehen sind, da die Begleitung und gegebenenfalls die Fesselung des Rückzuführenden gerade den Zweck verfolgen, die Luftsicherheit zu gewährleisten", teilte die Behörde der "Welt" mit. Laut einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linkspartei scheiterten in diesem Jahr bis Ende September 222 Abschiebungen an der "Weigerung der Fluggesellschaft/Flugzeugführer".

Darunter die meisten an der Lufthansa (63) und ihrer Tochter Eurowings (22). Die Lufthansa teilte der "Welt" mit: "Vor jedem geplanten Boarding eines Abzuschiebenden verschafft sich der Flugkapitän im persönlichen Direktkontakt einen Eindruck, auf dem dann die Entscheidung basiert." Nur wenn der Eindruck entstehe, ein Abzuschiebender könne die Flugsicherheit beeinträchtigen, könne und müsse der Flugkapitän "im Rahmen seiner Verantwortung als Kommandant den Mitflug verweigern". Die überwiegende Mehrzahl aller Rückführungen vollziehe sich aber "komplikationsfrei, ohne, dass andere Fluggäste dies überhaupt bemerken". Zusätzlich zu den Weigerungen der Piloten scheiterten laut Antwort der Bundesregierung 311 Abschiebungen bis Ende September "aufgrund von Widerstandshandlungen". Darunter besonders viele Eritreer (37), Syrer (36) und Marokkaner (36). Laut Bundespolizei gibt es bei den Widerstandshandlungen keinen "typischen Verlauf". Ein Sprecher teilte der der "Welt" mit: "Je nach Einzelfall - abhängig auch von der Art und Ausprägung des Widerstands - kann es dazu kommen, dass die Maßnahme abgebrochen wird." In den "wenigsten Fällen" seien "Rückzuführende beim Boarding gefesselt. Zudem ist auch eine Fesselung kein Garant dafür, dass die Maßnahme vollzogen wird." Nicht alle Abschiebungen werden von der Bundespolizei oder anderen Sicherheitskräften begleitet. 6.806 der insgesamt 16.700 Abschiebungen auf dem Luftweg wurden laut Antwort der Bundesregierung bis Ende September unbegleitet vollzogen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 06.12.2017 - 16:57 Uhr

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