Freitag, 20. Juli 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Merkel: NSU-Akte noch nicht geschlossen
Knobloch verurteilt Juden-Registrierung bei Fleischkauf
EU-Kommission verklagt Ungarn wegen Asylpolitik
Spanien verzichtet auf Auslieferung Puigdemonts
Trump kritisiert EU-Strafe für Google
Ex-Wirtschaftsminister Gabriel gegen Zerschlagung von Thyssenkrupp
Dagdelen: Ende der "Willkürherrschaft" in Türkei nicht zu erwarten
Strobl verteidigt Instrument "Sichere Herkunftsstaaten"
Linke fordert Russland-Sanktions-Ende wegen Milchbauern
Bundesbank beschwichtigt in Diskussion um Target-Salden

Newsticker

12:23Merkel: NSU-Akte noch nicht geschlossen
12:13Bamberger Erzbischof: Priester reden zu viel im Gottesdienst
11:50Habeck lehnt Maghreb-Staaten als sichere Herkunftsländer weiter ab
11:45Merkel zieht vier Monate nach Regierungsbildung positive Bilanz
11:30DLV-Präsident: Fußball ist fast nur noch Kommerz
10:52CDU-Wirtschaftsrat wirft Parteispitze Schwäche vor
10:30Bundestag beschäftigt sich mit "gelbem Sack"
09:52Bericht: KBA kann künftig ausländische Fahrzeugmodelle zurückrufen
09:31DAX startet leicht im Minus - RWE vorne
09:15Top Ten der wichtigsten deutschen Konzernaufsichtsräte sind Männer
08:43Bayerische Regierung will Kreuz-Erlass nicht kontrollieren
08:24Erzeugerpreise im Juni um 3,0 Prozent gestiegen
08:04Dobrindt hält absolute Mehrheit der CSU in Bayern für möglich
07:56Marke Innogy könnte nach Eon-Übernahme bleiben
07:45Umfrage: Mehrheit begrüßt Abschiebung von Sami A.

Börse

Die Börse in Frankfurt hat zum Handelsstart am Freitag zunächst leichte Kursverluste verzeichnet. Gegen 09:30 Uhr wurde der DAX mit rund 12.668 Punkten berechnet. Das entspricht einem Minus von 0,2 Prozent im Vergleich zum Handelsschluss am Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Innenministerium erwägt Grundgesetzänderung zur Cyberabwehr


Computer-Nutzer / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Im Bundesinnenministerium und dem ihm unterstehenden Bundesamt für die Sicherheit in der Informationstechnik wird eine Grundgesetzänderung erwogen, um bei der Cyberabwehr effektiver vorgehen zu können. Das berichtet die "Frankfurter Rundschau" (Freitag-Ausgabe) unter Berufung auf Berliner Sicherheitskreise. Dabei geht es in erster Linie um das Ziel, aus Deutschland auf ausländische Server abgeflossene Daten löschen oder diese Server übernehmen zu können.

Bisher ist das nach Angaben von Fachleuten rechtlich nicht möglich, da eine derartige Kompetenz das Polizei- und Ordnungsrecht berührt; und das ist Ländersache. "Die Sicherheitsbehörden haben ein Interesse daran, dass die Grundgesetzänderung kommt", heißt es in den Kreisen. Die Cyberabwehr wird sowohl privatwirtschaftlich als auch politisch immer wichtiger. Das wurde spätestens deutlich, als Unbekannte im Jahr 2015 das Netz des Bundestages hackten. Vermutet wird, dass der Angriff aus Russland gesteuert wurde. Die Urheber zweifelsfrei zu identifizieren, ist aber oft schwierig. Die offene Frage lautet, was getan werden muss, um den Sicherheitsbehörden einen Gegenangriff – auch Back hack genannt – zu erlauben in all den Fällen, in denen Klarheit herrscht, wohin sensible Daten abgeflossen sind. Hierzu halten Sicherheitsexperten eine Änderung der Verfassung für unumgänglich. Dafür wäre allerdings eine Zweidrittelmehrheit in Bundestag und Bundesrat erforderlich. Der stellvertretende Vorsitzende der grünen Bundestagsfraktion, Konstantin von Notz, kritisierte entsprechende Überlegungen. "Wir müssen endlich unsere digitale Infrastruktur härten und uns insgesamt sehr viel besser auf diesem Gebiet aufstellen", sagte er der "Frankfurter Rundschau". "Hierzu gehört die Beachtung der verfassungsrechtlichen Vorgaben und klare Zuständigkeiten innerhalb der Bundesregierung. Die Bilanz des Bundesinnenministeriums in diesem Bereich ist verheerend." Von Notz fügte hinzu: "Wer jetzt den Cyberkrieg anfangen und auf völlig unklarer Rechtsgrundlage Server im Ausland angreifen will, verkennt, dass er damit Teil des Problems und nicht Teil der Lösung ist." Denn wer die zivile Infrastruktur militarisiere, werde selbst zum Gefährder dieser Struktur, so der grüne Netzexperte. Überdies sei eine Zuordnung von Angriffen praktisch nie möglich.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 24.11.2017 - 01:00 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung