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Zum Wochenausklang hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 13.103,56 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,27 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Die Aktien von Eon, Adidas und der Münchener Rück standen kurz vor Handelsschluss mit über einem Prozent im Plus an der Spitze der Kursliste. [Weiter...]

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Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

SPD debattiert über Ostbeauftragen


SPD-Logo / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die scheidende Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, die Sozialdemokratin Iris Gleicke, hat vor einem einflusslosen SPD-Ostbeauftragten gewarnt. "Einen Ostbeauftragten im Willy-Brandt-Haus halte ich grundsätzlich für eine sehr gute Idee", sagte Gleicke dem "Handelsblatt". "Das darf aber natürlich kein toter Briefkasten und auch kein bloßer Kummerkasten für die ostdeutschen SPD-Mitglieder werden."

Der Beauftragte müsse über echtes politisches Gewicht und weitreichende Kompetenzen verfügen, um die Probleme der Partei im Osten strategisch angehen zu können. Bei der Bundestagswahl war die SPD in Ostdeutschland nur vierte Kraft geworden, hinter CDU, AfD und Linkspartei. SPD-Chef Martin Schulz hatte daraufhin angekündigt, "aus den Reihen des Parteivorstandes" einen Beauftragten für die Entwicklung der SPD in Ostdeutschland benennen zu wollen. Gleicke erhob schwere Vorwürfe gegen die Bundes-SPD. "Für die SPD im Osten ist es fünf vor zwölf", sagte die Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Wirtschaft. Über die Probleme der SPD im Osten werde seit vielen Jahren diskutiert, ohne dass die notwendigen Konsequenzen gezogen worden wären. "Stattdessen hat man viel und emotional über das Ruhrgebiet als die Herzkammer der SPD geredet und die Schwerpunkte entsprechend gesetzt", beklagt Gleicke. Darüber sei die Entwicklung im Osten vernachlässigt worden. Nötig seien funktionierende Regionalbüros und ebenso qualifizierte wie motivierte Mitarbeiter. "Das kostet viel Geld, und je länger man diese Ausgabe scheut, desto teurer und schwieriger ist sie zu bewältigen", warnt Gleicke. Die stellvertretende SPD-Parteivorsitzende Manuela Schwesig wies auf die nötige Parteiarithmetik hin. "Ich würde mich freuen, wenn alle ostdeutschen Landesverbände im kommenden Vorstand vertreten sind", sagte Schwesig dem "Handelsblatt". Dann könne über einen Beauftragten entschieden werden. "Wir müssen die Partei sein, die die sozialen Themen im Osten anspricht: gleiche Löhne, gleiche Renten, mehr Respekt vor ostdeutschen Lebensleistungen", forderte Schwesig. Die Perspektiven für den ländlichen Raum seien ebenfalls wichtig: "Viele Menschen dort haben Angst, abgehängt zu werden."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 16.11.2017 - 19:09 Uhr

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