Samstag, 15. Dezember 2018
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Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX im Minus geschlossen, zwischenzeitlich kräftigere Verluste habe bis zum Ende aber etwas reduziert. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 10.865,77 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,54 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Auf Wochensicht hat der DAX damit einen halben Prozentpunkt zugelegt und die seit Monaten andauernde Talfahrt vorerst nicht fortgesetzt. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Amprion: Schneller Kohleausstieg könnte Stromnetz überfordern


Hochspannungsleitung / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Ein schneller Kohleausstieg könnte nach Ansicht des Übertragungsnetzbetreibers Amprion das deutsche Stromnetz überfordern. "Ein rascher Kohleausstieg wäre für das Transportnetz eine enorme Herausforderung", warnte der technische Geschäftsführer von Amprion, Klaus Kleinekorte, im "Handelsblatt" (Mittwoch): "Wir sind sehr skeptisch, ob ein rascher Kohleausstieg zu bewältigen ist." Amprion ist einer von vier großen Netzbetreibern, die in Deutschland für das überregionale Transportnetz verantwortlich sind - und Blackouts verhindern müssen.

Die Unternehmen müssen ihr Netz bereits mit neuen Leitungen an den Atomausstieg anpassen. In den Sondierungsgesprächen für eine Jamaika-Koalition drängen die Grünen jetzt zudem auf einen beschleunigten Ausstieg aus der Kohleförderung und -verstromung. Es sei bereits ein ambitionierter Netzausbau nötig, um den Atomausstieg zu bewältigen, sagte Kleinekorte. "Ein Kohleausstieg würde uns vor zusätzliche Probleme stellen." 2016 stammten noch 40 Prozent des deutschen Stromes aus Kohlekraftwerken, die im Gegensatz zu den witterungsanfälligen Solar- und Windanlagen auch verlässlich zur Verfügung stehen "Aus unserer Verantwortung heraus bereitet es uns natürlich Sorgen, wenn Kraftwerke vom Netz sollen, die planbar, gesichert und flexibel Strom liefern", sagte Kleinekorte.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 14.11.2017 - 19:46 Uhr

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