Donnerstag, 23. November 2017
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Am Mittwoch hat der DAX deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 13.015,04 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,16 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Aktien von RWE konnten sich als einzige signifikant gegen den Abwärtstrend stemmen und waren kurz vor Handelsschluss über zwei Prozent im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Mögliche Jamaika-Regierung erwägt höheren Spitzensteuersatz


Einkommensteuer / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die mögliche Jamaika-Koalition spielt nach Informationen des "Handelsblatts" eine Anhebung des Steuersatzes für Top-Verdiener durch. Damit könne man eine Absenkung der Einkommensteuer für untere und mittlere Einkommen zu einem gewissen Teil gegenfinanzieren und sicherstellen, dass nicht nur Gutverdiener entlastet werden, wie es bei einer reinen Abschaffung des Solidaritätszuschlages der Fall wäre, hieß es in Sondierungskreisen. Sowohl in der Union wie auch in der FDP wird über den Vorschlag diskutiert, auch wenn er offiziell noch nicht bestätigt wird.

Der höhere Steuersatz soll den Überlegungen zufolge nur Top-Verdiener betreffen. Keinesfalls soll der heutige Spitzensteuersatz von 42 Prozent einfach angehoben werden, wird betont. Dieser greift derzeit ab einem Jahreseinkommen von rund 54.000 Euro brutto und damit relativ früh. Die Jamaika-Unterhändler könnten ihn erst später greifen lassen, im Gegenzug bei Top-Verdienern dann aber leicht anheben. Als eine Option gilt, den Reichensteuersatz von 45 Prozent künftig früher zu erheben. Derzeit zahlt den Reichensteuersatz Satz nur, wer als Single mindestens 250.000 Euro im Jahr verdient. Diskutiert wird auch, einen neuen linearen Steuertarif zwischen dem Spitzensteuer- und dem Reichensteuersatz einzuziehen. Selbst bei einer leichten Anhebung ihres Steuersatzes würden Gutverdiener unterm Strich noch immer entlastet, da sie am stärksten vom geplanten Wegfall des Solidaritätszuschlages profitieren, hieß es in Sondierungskreisen. Eine Abschaffung des Solidaritätszuschlages ohne gleichzeitige Entlastungen für untere und mittlere Einkommen durch eine Steuerreform stößt beim Unions-Wirtschaftsflügel auf Ablehnung. Auch Ökonomen üben daran Kritik. "Auf eine Reform des Einkommensteuertarifs zu verzichten und sich auf die Abschaffung des Solidaritätszuschlags zu beschränken, wäre enttäuschend. Die Abschaffung des Solidaritätszuschlags kommt vor allem den höheren Einkommen zu Gute, die Effizienzgewinne wären kleiner", sagte der Präsident des Münchner Ifo-Instituts, Clemens Fuest, dem "Handelsblatt". Bei kleinen und mittleren Einkommen sei die Steuer- und Abgabenlast besonders hoch, auch im Vergleich zu anderen Ländern. "Entlastungen würden Arbeitsangebotsanreize deutlich verbessern. Das wäre nicht nur verteilungspolitisch sinnvoll, sondern auch ein Effizienzgewinn", so Fuest.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 13.11.2017 - 07:51 Uhr

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