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Die Börse in Frankfurt hat zum Handelsstart am Montag zunächst leichte Kursverluste verzeichnet. Gegen 09:30 Uhr wurde der DAX mit rund 10.855 Punkten berechnet. Das entspricht einem Minus von 0,1 Prozent im Vergleich zum Handelsschluss am Freitag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

DIHK: Wirtschaft drohen bei hartem Brexit deutlich höhere Zollkosten


Fahnen von Deutschland und Großbritannien / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der deutschen Wirtschaft drohen durch einen EU-Austritt von Großbritannien ohne Folgeabkommen deutlich höhere Zollkosten. Das geht aus einer Berechnung des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) hervor, über die die "Welt" (Montag) berichtet. Auf Grundlage der Exportzahlen von 2016 würden die Kosten für Zölle demnach allein in der deutschen Autoindustrie um 2,35 Milliarden Euro steigen.

DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben warnt deshalb vor einem harten Brexit: "Die Uhr tickt: Am 30. März 2019 sind die Briten wohl mit Sicherheit raus aus der EU. Damit wird ein Brexit ohne Folgeabkommen immer wahrscheinlicher", sagte er der "Welt". "Für die deutsche Wirtschaft hätte das gravierende Folgen." Sollten sich die EU und Großbritannien nicht auf ein Abkommen einigen, würde der Handel in Zukunft wieder den Regeln der Welthandelsorganisation (WTO) unterliegen, die deutlich höhere Zollbelastungen zur Folge hätten. Wegen der schleppend laufenden Brexit-Verhandlungen verliert die deutsche Wirtschaft langsam die Geduld. "Brüssel macht jetzt zurecht Druck und setzt den Briten ein Ultimatum. Denn die sechste Brexit-Verhandlungsrunde wurde wieder mit kaum wahrnehmbaren Fortschritten beendet", sagte Wansleben. Die drohenden Zusatzkosten würden die Bedeutung eines gemeinsamen Binnenmarktes und des freien Warenverkehrs in Europa für die deutsche Wirtschaft unterstreichen. "Schnelle Lösungen sind gefragt, denn ein Rosinenpicken darf es für UK nicht geben", sagte Wansleben.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 13.11.2017 - 00:00 Uhr

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