Donnerstag, 23. November 2017
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Am Mittwoch hat der DAX deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 13.015,04 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,16 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Aktien von RWE konnten sich als einzige signifikant gegen den Abwärtstrend stemmen und waren kurz vor Handelsschluss über zwei Prozent im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

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In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Flüchtlingsrat NRW will Schulpflicht für Kinder in Aufnahmeeinrichtungen


Aufnahmeeinrichtung für Asylbewerber / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Flüchtlingsrat NRW hat die schwarz-gelbe Landesregierung aufgefordert, die Schulpflicht für geflüchtete Kinder schon in den Landesaufnahmeeinrichtungen einzuführen. Der "Neuen Westfälischen" (Montagsausgabe) sagte die Geschäftsführerin des Flüchtlingsrats, Birgit Naujoks, dass "zu viele Jungen und Mädchen zu lange ohne jede Bildungschance in den Unterkünften hausen". In NRW gilt die Schulpflicht nach derzeitiger Gesetzeslage für asylsuchende Kinder und Jugendliche erst nach der Zuweisung zu einer Kommune.

Nach seinem Ehrenamtskongress in Essen verlangte der Flüchtlingsrat eine Änderung des Schulgesetzes. Ehrenamtliche Angebote würden einer angemessenen Schulbildung von geflüchteten Kindern keineswegs gerecht. Sie dürften daher "nicht als Ersatz zum regulären Schulbesuch betrachtet werden". Bis ein Kind einen regulären Schulplatz erhält, "muss das Land NRW den vorübergehenden Unterricht durch Lehrer in den Landesaufnahmeeinrichtungen sicherstellen", sagte Naujoks. "Das ist die humanitäre Pflicht der Landesregierung." Vorrangig bleibe das Ziel, geflüchtete Kinder "so schnell wie möglich in einer nahegelegenen Schule anzumelden". Der Flüchtlingsrat erneuerte seine Forderung nach kürzeren Unterbringungszeiten in den landeseigenen Erstaufnahmeeinrichtungen. Die Dauer des Aufenthalts solle "durchschnittlich nicht länger als sechs Wochen" betragen. Von ihren Überlegungen einer Verlängerung auf bis zu zwei Jahre müsse die NRW-Regierung "unbedingt abrücken", sagte Naujoks. Sie warnte vor "verheerenden psychologischen Auswirkungen für Flüchtlinge, ehrenamtliche und hauptamtliche Helfer". Wer so lange in einer Aufnahmeeinrichtung sitze, "wird schlichtweg krank". Unter den Ehrenamtlichen macht sich laut Flüchtlingsrat oft Frustration breit. Viele stießen an "politisch gewollte Grenzen", sagte Naujoks. Regional gebe es bei der "Willkommenskultur" inzwischen große Unterschiede.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 12.11.2017 - 22:25 Uhr

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