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Börse

Am Mittwoch hat der DAX deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 10.929,43 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,38 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Anteilsscheine von Fresenius mit einem kräftigen Kurssprung von fast sieben Prozent, gefolgt von den Papieren der Deutschen Bank und von RWE. Grund für die Gewinne bei Fresenius könnte Marktbeobachtern zufolge ein positiver Analystenkommentar sein. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Auto-Attacke von Hameln: Opfer hat keine Erinnerung


Rettungsdienst / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Kader K., die Frau, die vor einem Jahr von ihrem Ex-Mann ans Auto gebunden und durch Hameln geschleift worden war, hat keine Erinnerung an die Attacke. "Ich würde meinen Kopf gegen die Wand schlagen, um die Erinnerungen zu zerstören", sagte sie der "Welt am Sonntag". Kader K. war am 20. November vor einem Jahr von ihrem Ex-Mann Nurettin B. erst niedergestochen, dann mit einer Axt attackiert, anschließend mit einem Seil ans Auto gebunden und mit Vollgas durch die Stadt geschleift worden.

Der Fall hatte bundesweit wegen seiner Brutalität für großes Aufsehen gesorgt. Gemeinsam mit dem Autor Ulrich Behmann hat sie ein Buch über ihre Geschichte geschrieben ("Novemberwut"). Die Arbeit daran sei eine Art Therapie gewesen, sagte sie weiter. Doch sie wolle damit auch anderen Frauen, die Opfer von Gewalt werden, sagen: "Seid stark, lasst euch nicht unterdrücken." Mühsam sei ihr Weg zurück ins Leben gewesen, als sie knapp eine Woche nach der Attacke aus dem Koma erwachte. Nach einem halben Dutzend Operationen musste sie vieles neu lernen. Bis heute leidet sie unter starken Stimmungsschwankungen. "Manchmal bin ich einfach gefühllos. Eiskalt. Und wenn ich allein bin, kommen mir die Tränen", sagte sie der Zeitung weiter. Kader K. leidet an einer schweren posttraumatischen Belastungsstörung, wegen der sie bald in einer Traumaklinik behandelt wird. Auch ihr heute vierjähriger Sohn ist in psychiatrischer Behandlung. Damals hatte er alles vom Auto aus mitansehen müssen. Nurettin B., der die Tat gestanden und vor Gericht bereut hatte, war Ende Mai zu 14 Jahren Haft verurteilt worden. Kader K. sagte nun, dass sie seine Reue für vorgetäuscht halte, um eine niedrigere Strafe zu bekommen. "Ich kenne ihn." So bekomme sie auch immer noch keinen Unterhalt von ihm, obwohl Nurettin B. vor Gericht eine umfassende Wiedergutmachung versprochen hatte.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 12.11.2017 - 03:00 Uhr

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