Donnerstag, 23. November 2017
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Hartz-IV-Ausgaben steigen unerwartet stark an
Bei Uniper fallen 2.000 Stellen weg
BSI rät bei Hackerangriffen von Schweigegeld-Zahlungen ab
Neue EU-Vorgaben für Herstellung von Chips, Keksen oder Pommes
Digitalisierung der Energiewende verzögert sich
Annen glaubt nicht an Frieden in Syrien durch Russland
UN-Ankläger kritisiert "Verherrlichung von Kriegsverbrechern"
Siemens-Chef: "Neuwahlen würde Ergebnis im Kern nicht ändern"
Lottozahlen vom Mittwoch (22.11.2017)
Ex-Gesundheitsministerin Schmidt für Gespräche mit Union

Newsticker

00:00Lindner hatte schon vor der Wahl kaum Hoffnung auf "Jamaika"
00:00IG Metall will bei Siemens "ordentlich Krawall machen"
00:00IOM will in Libyen "sichere Räume" für Flüchtlinge schaffen
00:00CSU will AfD-Anträge grundsätzlich ablehnen
00:00Grüne wollen Minderheitsregierung nicht unterstützen
00:00Ministerium: "Minderjährige" Migranten sind oft über 18
22:36Champions League: Bayern gewinnen glücklich gegen Anderlecht
22:36Champions League: Bayern gewinnen glücklich gegen Anderlecht
22:36Champions League: Bayern gewinnen glücklich gegen Anderlecht
22:11US-Börsen uneinheitlich - Euro deutlich stärker
20:11EU-Bankenaufsicht freut sich auf Umzug nach Paris
18:35Digitalisierung der Energiewende verzögert sich
18:33BSI rät bei Hackerangriffen von Schweigegeld-Zahlungen ab
18:32Städte fordern mehr Einsatz für Sicherheit
18:29Lottozahlen vom Mittwoch (22.11.2017)

Börse

Am Mittwoch hat der DAX deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 13.015,04 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,16 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Aktien von RWE konnten sich als einzige signifikant gegen den Abwärtstrend stemmen und waren kurz vor Handelsschluss über zwei Prozent im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Außenminister beklagt Fehlinvestition in EU-Verteidigungsetats


Gepanzertes Bundeswehr-Auto / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) hat hohe Fehlinvestitionen bei den Verteidigungsausgaben der EU-Mitgliedstaaten angeprangert und sich mit Nachdruck für eine stärkere Zusammenarbeit auf EU-Ebene ausgesprochen. "Milliarden Steuergelder gehen jährlich zum Fenster raus für Verteidigungsausgaben, die den Anforderungen in einem drastisch veränderten Sicherheitsumfeld nicht gewachsen sind", sagte Gabriel den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntag/Montag). "Seit Jahren wissen wir, dass sich Investitionen mit einem rein nationalen Fokus nicht mehr lohnen."

Gabriel nannte es deshalb einen "Meilenstein", dass über 20 EU-Staaten an diesem Montag bei einem Treffen der Außen- und Verteidigungsminister in Brüssel verbindlich zusagen wollten, untereinander im Bereich der Sicherheits- und Verteidigungspolitik enger zu kooperieren. Eine entsprechende Erklärung zur "Ständigen strukturierten Zusammenarbeit" (Pesco) werden für Deutschland Gabriel und Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) unterzeichnen. Mit der Verpflichtung, ausgewählte Projekte gemeinsam umzusetzen, soll die Grundlage für eine spätere Europäische Verteidigungsunion gelegt werden - dazu zählen zunächst etwa der Bereich Logistik und der Aufbau eines europäischen Sanitätskommandos. "Die Fortschritte, die wir in Europa bei der Sicherheits- und Verteidigungspolitik im letzten halben Jahr erreicht haben, sind ein Quantensprung", sagte Gabriel. "Seit Jahrzehnten lag auf der Hand, dass wir effizienter werden und unsere europäischen Fähigkeiten viel stärker bündeln und fokussieren müssen." Allerdings warnte der Außenminister, die EU dürfe nicht dem von US-Präsident Donald Trump geschürten "Irrglauben" verfallen, dass sich kluge Außenpolitik durch Militärausgaben ersetzen ließe. "Ein waffenstarrendes Europa bringt uns dem Frieden um keinen Deut näher. Starre Ausgabenziele wären auch deshalb verheerend." In der Erklärung sagen die EU-Staaten in allgemeiner Form zu, ihren Verteidigungshaushalt regelmäßig real zu erhöhen. Wirkliche Stabilität und Sicherheit sei nur erreichbar, wenn gleichzeitig das zivile Krisenmanagement verstärkt werde, mahnte Gabriel. Im Auswärtigen Amt hieß es, Deutschland setze sich entsprechend auf EU-Ebene gleichzeitig dafür ein, dass die gemeinsame zivile Sicherheits- und Verteidigungspolitik mehr Aufgaben auch in Krisensituationen übernehmen könne, um Europas Rolle als "Friedensmacht" zu stärken. Auch der EU-Außenpolitiker David McAllister (CDU) lobte die geplante Pesco-Vereinbarung als geeignetes Instrument, um die gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik der EU entscheidend voranzubringen: "Die EU-Mitgliedstaaten könnten viele Milliarde Euro jährlich durch eine bessere Zusammenarbeit einsparen", sagte der Vorsitzende des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten des EU-Parlaments den Funke-Zeitungen. "Insbesondere bei Forschung, Entwicklung und Beschaffung sowie in der Logistik können und müssen mehr Synergieeffekte erreicht werden."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 12.11.2017 - 01:00 Uhr

   © news25 2015 | Impressum