Dienstag, 21. November 2017
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Merkel will Neuwahlen - und wieder antreten
FDP-Begründung für Sondierungs-Aus im Wortlaut
Flugverbot für Israeli: Bundesregierung unter Druck
Merkel: "Müssen schauen, wie sich die Dinge weiterentwickeln"
Nach Sondierungs-Aus: Union und Grüne fallen über FDP her
Tarifflucht im Handwerk verstärkt Personalmangel
Meuthen sieht Neuwahlen als große Herausforderung für AfD
Bundespräsident redet Parteien ins Gewissen
Asselborn: Deutschland kann sich Instabilität nicht leisten
Kretschmann beklagt Schaden für Deutschland

Newsticker

00:00Forsa: FDP kann von Ausstieg nicht profitieren
22:222. Bundesliga: Kaiserslautern dreht Kellerduell in Dresden
22:07US-Börsen uneinheitlich - Gold deutlich schwächer
21:08Umfrage: 57 Prozent bedauern Jamaika-Aus
20:04Wegen Brexit: Bankenaufsicht zieht nach Paris um
19:35"Wirtschaftsweiser" Schmidt: Kurzfristig ist Jamaika-Aus egal
19:14Deutsche Wirtschaft nicht mehr so optimistisch
18:14Umfrage nach Jamaika-Aus: Mehrheit will Neuwahlen
17:44Merkel will Neuwahlen - und wieder antreten
17:35DAX legt zu - Volkswagen-Aktie auf Höhenflug
17:35DAX legt zu - Volkswagen-Aktie auf Höhenflug
17:20Kramp-Karrenbauer lehnt Große Koalition ohne Angela Merkel ab
17:14Ex-SPD-Chef Engholm für Große Koalition – ohne Merkel
15:56CSU-Vize Weber: FDP und SPD handeln unverantwortlich für Europa
15:35CDU-Politiker Mohring offen für Große Koalition

Börse

Zum Wochenstart hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 13.058,66 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,50 Prozent im Vergleich zum Freitagsschluss. An die Spitze der Kursliste setzte sich die Volkswagen-Aktie. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Wirtschaftsweise wollen Arbeitszeitgesetz-Reform


Schreibtisch / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung hat die Politik aufgefordert, das Arbeitszeitengesetz zu lockern. "Flexiblere Arbeitszeiten sind wichtig für die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen", sagte der Vorsitzende des Gremiums, Christoph Schmidt, der "Welt am Sonntag". "Firmen, die in unserer neuen digitalisierten Welt bestehen wollen, müssen agil sein und schnell ihre Teams zusammenrufen können. Die Vorstellung, dass man morgens im Büro den Arbeitstag beginnt und mit dem Verlassen der Firma beendet, ist veraltet."

Auch in ihrem Jahresgutachten, das die sogenannten Wirtschaftsweisen in dieser Woche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) übergeben hatten, forderten die Ökonomen eine Flexibilisierung des Arbeitszeitengesetzes. "Der Arbeitnehmerschutz in Deutschland hat sich bewährt, aber er ist teilweise nicht mehr für unsere digitalisierte Arbeitswelt geeignet", sagte Schmidt den Vorstoß in der "Welt am Sonntag". "So brauchen Unternehmen beispielsweise Sicherheit, dass sie nicht gesetzwidrig handeln, wenn ein Angestellter abends noch an einer Telefonkonferenz teilnimmt und dann morgens beim Frühstück seine Mails liest. Dies würde nicht nur den Firmen helfen, sondern auch den Mitarbeitern, die mit der digitalen Technik flexibler arbeiten können." Eine Reform des Arbeitszeitgesetzes steht auf der Agenda der derzeitigen Sondierungsgespräche für eine mögliche Jamaika-Koalition. Die Arbeitgeber fordern seit längerem eine Lockerung der Regeln: Die tägliche Arbeitszeit soll nicht mehr auf acht Stunden begrenzt werden, stattdessen solle nur noch die bestehende maximale Wochenarbeitszeit von 48 Stunden gelten. Auch die Ruhezeit zwischen zwei Arbeitstagen soll von elf auf neun Stunden verkürzt werden. Die Gewerkschaften wehren sich gegen diese Pläne; sie fürchten, dass die Arbeitgeber die Lockerung nutzen könnten, um in Tarifvereinbarungen die Arbeitszeit ihrer Mitarbeiter auszuweiten. Selbst der Wirtschaftsweise Schmidt warnt vor Mehrarbeit durch die Hintertür: "Eine Flexibilisierung des Arbeitszeitgesetzes darf nicht bedeuten, dass man heimlich die Arbeitszeit ausweitet", sagte der Ökonom. "Möglicherweise wünschen sich das die Arbeitgeber, aber es sollte lediglich darum gehen, die bestehende Arbeitszeit flexibler über den Tag und innerhalb der Woche zu verteilen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 12.11.2017 - 00:00 Uhr

   © news25 2015 | Impressum