Donnerstag, 23. November 2017
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Am Mittwoch hat der DAX deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 13.015,04 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,16 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Aktien von RWE konnten sich als einzige signifikant gegen den Abwärtstrend stemmen und waren kurz vor Handelsschluss über zwei Prozent im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Zypries erwartet keine steigenden Ticketpreise


Lufthansa und Germanwings / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die scheidende Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) hat die Übernahme von großen Teilen der Air Berlin durch den Marktführer Lufthansa verteidigt. Sie erwarte keinen Anstieg der Ticketpreise infolge des Kaufs großer Teile der zweitgrößten deutschen Airline durch die Lufthansa, sagte Zypries der "Welt am Sonntag". "Ich finde es gut, wenn wir mit der Lufthansa ein starkes deutsches Unternehmen im Luftverkehrsmarkt haben. Soll ich als Wirtschaftsministerin etwa sagen, dass wir keine starken deutschen Unternehmen in unserem Land haben wollen?" Sie sehe, dass man derzeit eine Konsolidierung im europäischen Luftverkehrsmarkt erlebe.

"Mehrere große Player in Europa werden sich neu aufstellen, und es gibt nicht nur die Insolvenz von Air Berlin. Diese Entwicklung wird dem Wettbewerb nach meiner Einschätzung insgesamt aber nicht schaden", sagte die SPD-Politikerin. Flüge zu Billigtarifen sieht die Ministerin kritisch. Wenn das Flugticket zehn Euro koste, dann könne sie nicht glauben, dass das kostendeckend sei. "Wenn wir aber wollen, dass eine Gesellschaft gut aufgestellt ist, dass sie sich um die Umwelt kümmert, dass sie sich um die Arbeitsbedingungen der Menschen bemüht, dann muss die Wirtschaft ordentliche Preise nehmen können", sagte Zypries. "Ich kritisiere die Industrie, seit ich in diesem Ministerium arbeite, für ihre Geiz-ist-geil-Kampagne. Wir müssen akzeptieren, dass sich ordentliche Löhne und vernünftige Preise bedingen." Vor dem Hintergrund der Enthüllungen zu den Steueroasen durch die sogenannten Paradise Papers forderte Zypries größere Anstrengungen, um Schlupflöcher für Steuersünder zu schließen. "Steuerschlupflöcher schaden dem demokratischen System. Denn dieses Geld fehlt an anderer Stelle, etwa für die Sanierung unserer Schulen", so Zypries. Es sei bereits einiges geschehen mit verschärften Anzeigepflichten und auch im Rahmen der deutschen G20-Präsidentschaft. Aber es reiche offensichtlich nicht aus. Die Paradise Papers würden international den Druck erhöhen. EU-Kommissar Moscovici habe eine schwarze Liste mit Steueroasen vorgeschlagen und Sanktionierungen gefordert. "Das finde ich richtig." Zypries kritisierte vermögende Menschen in Deutschland, die versuchten, ihr Geld im Ausland am Fiskus vorbei anzulegen. "Natürlich muss sich auch jeder Politiker oder Unternehmer fragen, ob er verantwortungsvoll handelt. Es gibt viele Menschen in diesem Land, die glauben, dass sich die Elite alles erlauben kann."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 12.11.2017 - 00:00 Uhr

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