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Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX im Minus geschlossen, zwischenzeitlich kräftigere Verluste habe bis zum Ende aber etwas reduziert. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 10.865,77 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,54 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Auf Wochensicht hat der DAX damit einen halben Prozentpunkt zugelegt und die seit Monaten andauernde Talfahrt vorerst nicht fortgesetzt. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Industrie: Klimaschutz könnte mehr als 1,5 Billionen Euro kosten


Die Erde aus dem Weltraum aufgenommen / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die deutsche Industrie befürchtet, dass eine Reduktion der deutschen Treibhausgas-Emissionen um 80 Prozent bis zum Jahr 2050 Kosten von 1,5 Billionen Euro verursachen könnte. Diese Summe wird in einem sogenannten Non-Paper genannt, das derzeit unter den Verhandlungspartnern der sogenannten Jamaika-Koalition kursiert. Nach Informationen der "Welt am Sonntag" bezieht sich die Angabe des Arbeitspapier auf eine noch unveröffentlichte Großstudie des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), die in wenigen Wochen publiziert werden soll.

Das mehrere hundert Seiten starke Gutachten bezieht Beiträge von rund 180 Experten sowie von 31 Fachverbänden und Unternehmen des BDI mit ein. Nach den Zusagen zum Weltklimavertrag von Paris soll auch Deutschland die Emissionen des Treibhausgases Kohlenstoffdioxid (CO2) bis 2050 um 80 bis 95 Prozent senken. Allerdings werde es kaum wirtschaftliche Anreize zum Einsatz CO2-Senkender Techniken geben, heißt es in dem Arbeitspapier, das der "Welt am Sonntag" vorliegt. Das Gros der Maßnahmen würde die Unternehmen mehr kosten als sie durch die geringeren Energiekosten sparen, heißt es dort: "Vier Fünftel der Maßnahmen im 80-Prozent-Klimapfad haben positive direkte Vermeidungskosten, das heißt, die emissionsmindernden Maßnahmen kosten mehr als sie einsparen." "Die Umsetzung des 80-Prozentzieles wäre mit Mehrinvestitionen von mindestens 1,5 Billionen Euro verbunden", zitiert das Arbeitspapier aus der noch unveröffentlichten BDI-Studie: "Diese könnten bei schlechter Umsetzung sogar noch höher ausfallen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 12.11.2017 - 00:00 Uhr

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