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Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX ein leichtes Plus verbucht. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.483,79 Punkten berechnet, ein Zugewinn in Höhe von 0,18 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Kräftige Kursgewinne von über drei Prozent gab es bis kurz vor Handelsschluss allerdings bei den Aktien von Telekom und Eon. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Deutsche Pkw-Modelle erfüllen schärfste Abgasnorm noch nicht


Parkende Autos in einer Straße / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Kein Fahrzeug eines deutschen Pkw-Herstellers hat bisher eine Typgenehmigung der seit 1. September 2017 geltenden strengsten Abgasnorm Euro 6d. Das berichtet das Nachrichtenmagazin Focus unter Berufung auf Teilnehmer einer Expertenrunde im Bundesverkehrsministerium, die am Montag stattgefunden hat. Bei dem Treffen hätten Vertreter des Verbandes der Deutschen Automobilindustrie (VDA) eingeräumt, dass bisher lediglich einige Autos von ausländischen Herstellern wie PSA, Volvo und Honda über eine Typgenehmigung nach der modernsten Norm Euro 6d verfügen.

Diese Norm setzt Messungen im realen Straßenbetrieb voraus. Sie überfordere die meisten aktuellen Pkw-Modelle, da sich die Abgasreinigung ihrer Motoren auf der Straße in vielen Situationen abschaltet, sagte Jürgen Resch von der Deutschen Umwelthilfe (DUH) dem Nachrichtenmagazin Focus. Das Kraftfahrt-Bundesamt solle auf Antrag der Kunden Auskunft geben, bei welchen Temperaturen die Abgasreinigung funktioniert und wann der Motor in den schmutzigen Modus schaltet, so Resch. CDU-Bundestagsabgeordnete und Verkehrsexperte Thomas Jarzombek unterstützt den Vorschlag. "Als Übergangslösung ist es gut, mehr Transparenz zu schaffen, damit die Kunden selbst vergleichen und entscheiden können", sagte Jarzombek dem Nachrichtenmagazin. ADAC-Vizepräsident Thomas Burkhardt zeigte sich von den deutschen Herstellern enttäuscht: "Bislang genügt leider nur eine Handvoll Importmodelle der Euro-6d-Temp-Norm, mit der Autobesitzer auch in Zukunft sicherer sein können, in Innenstädte einfahren zu dürfen." Dabei biete die neue Schadstoffklasse gerade deutschen Premiumherstellern eine gute Gelegenheit, Dieselfahrzeuge tatsächlich so sauber zu zertifizieren, wie es technologisch längst möglich sei.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 11.11.2017 - 09:46 Uhr

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