Donnerstag, 13. Dezember 2018
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Börse

Am Mittwoch hat der DAX deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 10.929,43 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,38 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Anteilsscheine von Fresenius mit einem kräftigen Kurssprung von fast sieben Prozent, gefolgt von den Papieren der Deutschen Bank und von RWE. Grund für die Gewinne bei Fresenius könnte Marktbeobachtern zufolge ein positiver Analystenkommentar sein. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Kubicki: Deutschland sollte Steueroasen im Alleingang austrocknen


Wolfgang Kubicki / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

In der Diskussion um die Enthüllungen der "Paradise Papers" plädiert FDP-Parteivize Wolfgang Kubicki dafür, dass Deutschland sein Problem mit Steueroasen in und außerhalb der EU im Alleingang löst. "In allen Fällen, in denen wir wissen, dass irgendwo auf der Welt Erträge steuerfrei kassiert werden, verweigern wir den Abzug als Betriebsausgabe", schlägt Kubicki in der aktuellen Ausgabe des "Spiegel" vor. Dann komme der deutsche Fiskus wenigstens zum Teil auf seine Kosten.

"Dazu brauchen wir keine bilateralen Vereinbarungen, und wir müssen auch die EU nicht fragen." Kubicki verwahrte sich gegen Vorwürfe von Ex-Finanzminister Peer Steinbrück (SPD), er tauge nicht zum Finanzminister, weil er als Strafverteidiger auch Beschuldigte im Cum-Ex-Steuerskandal vertrete. Steinbrück verstehe offensichtlich nicht die Prinzipien des Rechtsstaats, sagte Kubicki. Strafverteidiger sicherten von Gesetzes wegen die Ordnungsgemäßheit eines Verfahrens. Steinbrück wolle "durch sein bekannt nassforsches Auftreten offensichtlich davon ablenken, dass er es, aus welchen Gründen auch immer, als Finanzminister unterlassen hat, die Lücken im Steuerrecht zu schließen". Was Finanzminister Wolfgang Schäuble 2012 gemacht habe, hätte Steinbrück schon 2006 vollziehen können. "Dem deutschen Fiskus wären mehrere Milliarden Euro an Steuererstattungen erspart geblieben."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 10.11.2017 - 18:00 Uhr

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