Mittwoch, 25. April 2018
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Börse

Der DAX ist am Mittwoch schwach in den Handel gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Index mit 12.480 Punkten berechnet und damit 0,6 Prozent schwächer als bei Vortagesschluss. Zum Handelsstart waren zunächst nur Infineon-Aktien im Plus - und zwar deutlich mit über einem Prozent. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Studie: Berlin droht nach Brexit überproportionale EU-Beitragssteigerung


Fahnen von EU und Großbritannien / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Deutschland droht nach dem Brexit eine überproportionale Erhöhung seiner Beitragslasten für den EU-Haushalt, die seine Position als größter Nettozahler der Europäischen Union weiter verstärken. Das geht aus einer neuen Studie des EU-Parlaments hervor, aus der die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitag) zitieren. Von den voraussichtlich netto 10,2 Milliarden Euro, die laut Studie nach dem Austritt Großbritanniens im EU-Haushalt dauerhaft fehlen werden, müsste Deutschland bei unveränderten Rahmenbedingungen demnach rund 3,8 Milliarden Euro übernehmen - das entspricht einer Steigerung seiner jährlichen Beitragszahlungen um 16 Prozent.

Deutschland und einige andere Länder wie die Niederlande und Schweden profitierten derzeit von einem Rabatt auf den sogenannten Britenrabatt, mit dem das Vereinigte Königreich seine Beitragszahlungen reduzieren konnte. Diese Vergünstigungen fielen nach dem Brexit weg, heißt es in der Studie. "Der Brexit erhöht nicht nur die Finanzierungslast für die EU-27, sondern verändert auch die Verteilung der Belastungen", so die Expertise weiter. Nach den Berechnungen müsste Frankreich etwa 1,2 Milliarden Euro mehr bezahlen, Italien rund eine Milliarde zusätzlich, dahinter rangieren die Niederlanden, Spanien und Schweden. Durch den Wegfall des bisher zweitgrößten Nettozahlers Großbritannien würde sich auf dieser Basis das finanzielle Gewicht Deutschlands für den EU-Haushalt noch vergrößern - bislang zahlt Deutschland jährlich einen Nettobeitrag von über 14 Milliarden Euro, auf dem dritten Platz hinter Großbritannien liegt Frankreich mit fünf bis sechs Milliarden Euro. In welcher Höhe die künftigen Zusatzzahlungen tatsächlich anfallen werden, ist aber ungewiss: Die Studie verweist auch auf die in der EU diskutierte Alternative, wegen des Brexit Kürzungen im EU-Haushalt vorzunehmen, und auf die Möglichkeit, der EU neue Einnahmen etwa durch Steuern zu erschließen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 10.11.2017 - 01:00 Uhr

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