Donnerstag, 13. Dezember 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Misstrauensvotum gegen britische Premierministerin
Zahl der Verkehrstoten steigt
Barley: CDU bietet unter AKK viele Angriffsziele
Seehofer hält Söder für richtigen Nachfolger als CSU-Chef
Studie: Datenschutzverstöße sind neues Top-Risiko für Unternehmen
Verwendete Menge von fluorierten Treibhausgasen bleibt stabil
Niedersachsen: Radfahrer stirbt bei Verkehrsunfall mit Unfallflucht
Straßburg-Attentäter: Flucht nach Deutschland nicht ausgeschlossen
DAX startet im Plus - RWE legt kräftig zu
Wissenschaftler wollen neuen Umgang mit Kolonialgeschichte

Newsticker

01:00Studie: Jeder zweite Zuwanderer verlässt Deutschland wieder
01:00Jutta Speidel kann sich neue Liebe im Leben gut vorstellen
00:00SPD und Grüne kritisieren Merkel-Vorstoß zur Umwelthilfe
00:00Saar-Ministerpräsident verteidigt sein Bundesland gegen Kritik
23:00Innenminister will Regeln für Abschiebungen deutlich verschärfen
23:00Seehofer: Islamistisch-terroristisches Personenpotenzial steigt
23:00SPD verliert bei INSA-Umfrage zu Europawahl zweistellig
22:56Champions League: Bayern spielen Remis - Hoffenheim Gruppenletzter
22:07US-Börsen im Plus - Entspannung im Handelskonflikt erfreut Anleger
22:03May übersteht Misstrauensvotum
22:00++ EILMELDUNG ++ May gewinnt Misstrauensvotum
21:41Bericht: Chérif C. erhielt vor Tat Anruf aus Deutschland
21:01Paragraf 219a: Regierung einigt sich auf Eckpunkte
20:43Polizei sucht mit Fahndungsfoto nach Straßburger Attentäter
20:16Misstrauensvotum gegen May gestartet

Börse

Am Mittwoch hat der DAX deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 10.929,43 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,38 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Anteilsscheine von Fresenius mit einem kräftigen Kurssprung von fast sieben Prozent, gefolgt von den Papieren der Deutschen Bank und von RWE. Grund für die Gewinne bei Fresenius könnte Marktbeobachtern zufolge ein positiver Analystenkommentar sein. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Chef-Abwickler kritisieren Betriebsräte von Air Berlin


Air Berlin / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Chef-Abwickler der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin üben scharfe Kritik an den Betriebsräten der Firma. Es gebe vor allem deshalb noch keinen Sozialplan für die Beschäftigten, "weil sich Teile der Arbeitnehmervertretungen den Gesprächen verweigert haben", sagten Sachwalter Lucas Flöther und der Generalbevollmächtigte Frank Kebekus der "Süddeutschen Zeitung". Die Zerschlagung von Air Berlin sei aber entgegen aller "Verschwörungstheorien" unausweichlich gewesen: "Die Schulden wären nicht zu stemmen gewesen, und Dritte hätten uns das nötige Geld auch nicht zur Verfügung gestellt."

Kebekus gab Teilen der Arbeitnehmervertretungen zudem eine Mitschuld daran, dass Tausende Mitarbeiter der Airline derzeit kein Arbeitslosengeld erhalten. Sie hätten sich Gesprächen verweigert. "Die Vertreter des Kabinenpersonals wollten uns lieber per einstweiliger Verfügung dazu zwingen, weiterzufliegen, was ja bekanntlich gescheitert ist." Viele Piloten, Flugbegleiter und Beschäftigte am Boden haben bisher nur widerrufliche Freistellungen erhalten. Auf dieser Basis können sie aber in den meisten Fällen kein Arbeitslosengeld beantragen. Das habe man so kommen sehen, räumte Kebekus ein. "Und das haben wir den Betriebsräten auch seit Wochen so gesagt", fügte er hinzu. Nun hoffe man "auf Einsicht", dass möglichst schnell ein Interessenausgleich und Sozialplan ausgehandelt werden und die für den Erhalt von Arbeitslosengeld erforderlichen Kündigungen ausgesprochen werden können. Flöther als Sachwalter der Air-Berlin-Gläubiger zeigte sich skeptisch, dass die ausstehenden Gehälter bald ausgezahlt werden. "Klar ist, dass wir es den Mitarbeitern nicht garantieren können", sagte er der SZ. Zugleich trat er Mutmaßungen entgegen, bestimmte Käufer seien begünstigt worden. "Entgegen allen Verschwörungstheorien haben wir an diejenigen verkauft, die das beste Angebot vorgelegt haben. Und das war bei Lufthansa und Easyjet der Fall." Kebekus und Flöther zeigten sich zuversichtlich, dass die EU-Kommission die Verkäufe genehmigt. "Man muss kein Prophet sein, um zu sagen, dass der Easyjet-Deal wohl unproblematisch ist", sagte Kebekus. "Wir rechnen bis Anfang Dezember mit einer Genehmigung." Dass die Lufthansa ein Übergewicht auf dem deutschen Markt bekomme, wollen die beiden Chef-Abwickler von Air Berlin nicht gelten lassen. "Im Vergleich zu anderen großen Fluglinien wie British Airways oder Air France hätte die Lufthansa im eigenen Land immer noch weniger Marktanteile, selbst wenn sie alles behalten dürfte, was sie von uns gekauft hat", sagte Kebekus. "Um die Situation wird viel Wind gemacht, aber so dramatisch ist das nicht."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 09.11.2017 - 00:00 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung