Sonntag, 16. Dezember 2018
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Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX im Minus geschlossen, zwischenzeitlich kräftigere Verluste habe bis zum Ende aber etwas reduziert. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 10.865,77 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,54 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Auf Wochensicht hat der DAX damit einen halben Prozentpunkt zugelegt und die seit Monaten andauernde Talfahrt vorerst nicht fortgesetzt. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

CAM-Chef: EU-Pläne für Reduzierung der CO2-Emissionen ungeeignet


Straßenverkehr / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Stefan Bratzel, Direktor des Center of Automotive Management (CAM) an der Fachhochschule für Wirtschaft in Bergisch-Gladbach, sieht die verschärften Grenzwerte der EU für CO2-Emissionen kritisch: "Wenn sich die CO2-Grenzwerte nicht stärker an die Realität angleichen, dann haben wir nur auf dem Papier eine Reduzierung der Emissionen.", sagte er der "Heilbronner Stimme" (Donnerstag). Vor dem Hintergrund der aktuellen Untersuchung zu den starken Abweichungen zwischen realen Messwerten und Herstellerangaben sagte er: Neue Messverfahren seien ein Weg in die richtige Richtung, aber "man muss trotzdem aufpassen, dass sich die Politik nicht in die eigene Tasche lügt". Bratzel hält einen anderen Weg für besser: "Es wäre sinnvoller, die CO2-Vermeidung in der gesamten Wertschöpfungskette des Autos ins Visier zu nehmen. Beispielsweise wird bei Plug-In-Hybriden so getan, als wären es Niedrig-Emissions-Fahrzeuge - das ist Blödsinn. Es kommt nämlich auch auf den Strommix und die damit verbundene CO2-Emission an."

Und natürlich auf die Energiekosten bei der Herstellung, so Bratzel: "Derzeit ist ein E-Fahrzeug daher unterm Strich nur wenig besser als ein Benziner." Er sieht das CO2-Problem als "globales Phänomen". Die Emissionen müssen sinken, egal wo: "Das könnte auch bedeuten, ein sinnvolles Zertifikatesystem mit richtigen Preisen einzuführen." Also Autohersteller bezahlen für Maßnahmen zur CO2-Reduzierung und dürfen dafür die Grenzwerte etwas überschreiten. "Aber das bedeutet nicht, dass die Autoindustrie dann nichts mehr bei der CO2-Reduzierung tun muss."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 09.11.2017 - 00:00 Uhr

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