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Zum Wochenausklang hat der DAX ein leichtes Plus verbucht. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.483,79 Punkten berechnet, ein Zugewinn in Höhe von 0,18 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Kräftige Kursgewinne von über drei Prozent gab es bis kurz vor Handelsschluss allerdings bei den Aktien von Telekom und Eon. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Linnemann warnt Union vor Abrücken von Steuersenkungsversprechen


Einkommensteuer / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Wirtschaftsflügel der Union warnt die CDU/CSU davor, sich in einem Jamaika-Bündnis in der Steuerpolitik mit einer Abschaffung des Solidaritätszuschlags zufriedenzugeben und das Ziel einer Einkommensteuersenkung aufzugeben: "Wir haben 15 Milliarden Euro Entlastung für untere und mittlere Einkommen versprochen. Dafür werde ich weiter kämpfen", sagte der Vorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU (MIT), Carsten Linnemann, dem "Handelsblatt" (Donnerstag). Zuvor hatte FDP-Generalsekretärin Nicola Beer erklärt, dass weder die Union noch die Grünen bereit für eine echte Steuerreform seien.

Deshalb konzentriere man sich in den Sondierungen für ein Jamaika-Bündnis jetzt auf den Soli. Das will Linnemann so nicht hinnehmen. 80 Prozent der Entlastung durch einen Soli-Wegfall kämen den oberen 20 Prozent der Einkommensteuerzahler zugute, die untere Hälfte hätte faktisch nichts davon. "Wenn wir die Soli-Abschaffung nicht an eine Einkommensteuertarifreform koppeln, mit der wir die unteren Einkommen entlasten, verliert die Politik die gesamte Glaubwürdigkeit im steuerlichen Bereich", warnte der CDU-Politiker. Dagegen empfiehlt FDP-Wirtschaftsexperte Michael Theurer, sich jetzt ganz auf die Soli-Abschaffung zu konzentrieren: Man müsse die Realisierungschancen einer Einkommensteuersenkung bedenken, sagte er dem "Handelsblatt". Denn diese müsste durch den Bundesrat und dort hätte eine Jamaika-Regierung keine Mehrheit. "Auf den Soli hat der Bund dagegen alleine Zugriff", sagte Theurer.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 08.11.2017 - 18:53 Uhr

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