Sonntag, 22. Juli 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

USA und Verbündete auch im UN-Sicherheitsrat zunehmend gespalten
Habeck: "Europa muss neue Allianzen schmieden"
Maas bestätigt Aufnahme von "Weißhelmen" in Deutschland
Mehrheit für Ausweitung der "sicheren Herkunftsstaaten"
Heil will Schnupper-Visa für Einwanderer
Jeder sechste Schüler möchte Polizist werden
BA kann Vorgaben für "Sozialen Arbeitsmarkt" nicht umsetzen
85 Prozent der Ex-Air-Berlin-Beschäftigten wieder mit Job
Bremer BAMF soll wieder normal arbeiten
Mindestens vier Tote bei Unfall auf A 81 in Baden-Württemberg

Newsticker

16:39USA und Verbündete auch im UN-Sicherheitsrat zunehmend gespalten
16:27UNHCR sieht positive Elemente in Seehofers Masterplan
16:26Vettel bei Formel-1-Rennen in Hockenheim ausgeschieden
15:29CDU gegen Ausländer in der Bundeswehr
15:19Justizministerin mahnt Regelung für "digitales Erbe" an
13:28Özil verteidigt Erdogan-Foto
10:53Maas bestätigt Aufnahme von "Weißhelmen" in Deutschland
10:06BSI will Gütesiegel für digitale Sicherheit
09:58Ethikdebatte über Bluttests bei Schwangeren läuft an
09:35"Werte-Union" schießt weiter gegen Merkel
08:00Bericht: Abschiebung von Sami A. hätte gestoppt werden können
01:00Habeck: "Europa muss neue Allianzen schmieden"
00:02Preisboom bei Wohnimmobilien schwächt sich ab
00:00Mehrheit für Ausweitung der "sicheren Herkunftsstaaten"
00:00EU prüft Extra-Abgaben auf Wein, Soja und Parfüm aus den USA

Börse

Die Börse in Frankfurt hat zum Wochenausklang Kursverluste verzeichnet. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.561,42 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,98 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Erneut sorgte der Handelsstreit zwischen den USA und China für schlechte Stimmung bei den Anlegern. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Ost-Ministerpräsidenten fordern mehr ostdeutsche Führungskräfte


Manuela Schwesig / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Vier Ministerpräsidenten der neuen Länder haben kritisiert, dass Ostdeutsche zu selten für Spitzenämter berücksichtigt werden. "Wir brauchen mehr Ostdeutsche in Führungspositionen", sagte Mecklenburg-Vorpommerns Regierungschefin Manuela Schwesig (SPD) der Wochenzeitung "Die Zeit". Das gelte nicht nur für die Bundesregierung, die öffentliche Verwaltungen oder die Parteien, sondern auch in der Wirtschaft oder an der Spitze großer gesellschaftlicher Organisationen.

Schwesig forderte eine gezieltere Förderung ostdeutscher Nachwuchskräfte. "Es ist kein gutes Zeichen, dass 27 Jahre nach der Deutschen Einheit die frühere innerdeutsche Grenze bei der Besetzung von Spitzenämtern noch immer sichtbar ist", so die SPD-Politikerin. Auch Reiner Haseloff (CDU), Regierungschef in Sachsen-Anhalt, verwies auf ein offensichtliches "Ungleichgewicht". Es sei ein Fakt, "dass noch immer Ostdeutsche zu wenig an wichtigen Entscheidungsprozessen beteiligt werden". Dass man darauf noch hinweisen müsse, sei bedenklich, sagte Haseloff der Zeitung. "Ich bin überzeugt: Bei strenger Beachtung des Leistungsprinzips würden genügend Ostdeutsche in Führungspositionen aufsteigen. Sie sind nicht weniger qualifiziert als ihre Mitbewerberinnen und Mitbewerber aus anderen Regionen." Dass sie dennoch häufig nicht in Leitungspositionen aufrückten, könne sich negativ auf die "Akzeptanz unserer demokratischen Institutionen" auswirken. Haseloffs thüringischer Amtskollege Bodo Ramelow (Linke) forderte zudem eine "neue Wertschätzung ostdeutscher Lebensleistungen", denn: "Unsere ostdeutschen Erfahrungen werden noch sehr wertvoll werden." Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke konstatierte schließlich eine "gläserne Decke" etwa in der Justiz. "Dort war es bisher für Ostdeutsche schwierig, Spitzenjobs zu erreichen", sagte Woidke der "Zeit". Bundesweit gebe es zum Beispiel nur einen einzigen Ostdeutschen als Präsidenten eines Verfassungsgerichts - in Brandenburg. Eine dezidierte Ost-Quote befürworten die Ministerpräsidenten nicht. Für so eine Quote setzt sich allerdings Gesine Schwan ein, zweimalige Bundespräsidenten-Kandidatin der SPD: "Ich bin heute, 27 Jahre nach der Einheit, für eine Ost-Quote", sagte sie der Zeitung. "Die Ostdeutschen sind jetzt reif für Führungspositionen, und es wird Zeit, dass die Westdeutschen gezwungen werden, die Ostdeutschen in Verantwortung kommen zu lassen", so Schwan, die früher Rektorin der Europa-Uni Viadrina in Frankfurt (Oder) war. Mehrere Studien hatten zuletzt nachgewiesen, dass Ostdeutsche in den Eliten der Bundesrepublik - auch denen in den neuen Ländern - unterrepräsentiert sind. Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, beklagte daher einen "kulturellen Kolonialismus" und löste damit eine neue Debatte über mangelnde Aufstiegschancen für Ostdeutsche aus.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 08.11.2017 - 13:41 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung