Sonntag, 18. Februar 2018
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Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.451,96 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,86 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An die Spitze der Kursliste setzten sich am Freitag Aktien von Vonovia, ohne dass es nennenswerte Neuigkeiten gab. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Steinbrück: Kubicki als Finanzminister wäre "Realsatire"


Peer Steinbrück / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der ehemalige Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) hat dem FDP-Politiker Wolfgang Kubicki die Eignung für das Amt des Finanzministers abgesprochen. "Es wäre Realsatire, wenn Kubicki Finanzminister würde", sagte Steinbrück der Wochenzeitung "Die Zeit". Als Rechtsanwalt vertritt Kubicki einen Hauptakteur bei den umstrittenen Cum-Ex-Geschäften.

Der FDP-Politiker stehe "offensichtlich auf dem Standpunkt, dass diese Geschäfte legal waren", so Steinbrück. "Ich sage: Es ist von vornherein illegal gewesen, eine einmal gezahlte Steuer zweimal erstattet zu bekommen." Angesichts der jüngsten Veröffentlichungen über Steuertricks internationaler Konzerne sprach sich Steinbrück für einen schärferen Umgang mit Internetfirmen aus - bis hin zu Netzsperren. Er halte die Internetgiganten "für gefährlich", so Steinbrück. "Erstens zahlen sie kaum Steuern bei uns. Zweitens haben sie ein großes Manipulationspotenzial. Und drittens stehen sie nicht in einem fairen Wettbewerb." Um diesen Firmen "Paroli zu bieten, werden wir die Kartell-, Wettbewerbs- und Steuergesetze verschärfen müssen. Und wir werden digitale Grenzen setzen müssen. Wenn ein Unternehmen sich nicht an die Regeln hält, kann man als Staat auch mal den Netzzuggang sperren. Autokratische Staaten oder Diktaturen sind in der Lage, das zu tun, siehe China." Der SPD-Politiker weiter: "Ich fürchte, dass das Geschäftsgebaren der Internetgiganten langfristig die Legitimität des Staates untergräbt - und damit die Demokratie. Dagegen vorzugehen bedarf einer großen politischen Anstrengung und erfordert Konfliktbereitschaft. Daran fehlt es aber gerade."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 08.11.2017 - 13:09 Uhr

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