Sonntag, 23. September 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Bundestagspräsident: Massenabschiebungen nicht möglich
Schäuble: Ausschreitungen in Sachsen nicht wegen deutscher Teilung
Kubicki: Seehofer muss Maaßen vor "Hetzjagd" schützen
Umweltbundesamt: Umtauschprämie für Dieselautos wirkungslos
Nahles schließt Koalitionsbruch wegen Maaßen aus
Umfrage: Größter Glaubwürdigkeitsverlust bei Seehofer
Deutlich mehr Ordnungsrufe im Bundestag seit Einzug der AfD
Sächsische Ministerin fordert "Behördentag" nach DDR-Vorbild
Porsche will keine Diesel mehr verkaufen
Bundestagspräsident bringt Minderheitsregierung ins Spiel

Newsticker

16:20Hofreiter fordert von Seehofer konsequentes Handeln gegen Judenhass
15:53Wetterdienst warnt vor schweren Gewittern und Starkregen
15:232. Bundesliga: HSV verliert 0:5 gegen Regensburg
14:40Gauweiler wettet auf absolute CSU-Mehrheit in Bayern
14:34FDP-Vize Kubicki will Neuwahlen
14:15Steinmeier warnt vor Spaltung der Gesellschaft
13:41GKV-Chefin: Durchschnittlicher Zusatzbeitrag steigt 2019 wohl nicht
13:33Wirtschaft kritisiert Ausschreibungsbedingungen für 5G-Auktion
13:29Hirte will mehr Ostdeutsche in Spitzen von Staat und Medien
13:09ARD-Vorsitzender Wilhelm plant "europäisches Youtube"
12:54Lindner kritisiert Bundesregierung für Staatsbesuch von Erdogan
12:11EU-Staaten rufen 270 Milliarden Euro aus Förderprogrammen nicht ab
11:29Söder findet eigene Bilanz "bemerkenswert"
10:21Zwei Tote bei Verkehrsunfall in Bottrop
09:25Scholz will GroKo trotz Querelen bis 2021 weiterführen

Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.427,93 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,82 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Die turbulenten Ereignisse in der Bundespolitik hatten am Freitag keinerlei erkennbare Auswirkungen auf den Aktienhandel, das Börsenbarometer hielt sich den ganzen Tag über gleichmäßig im grünen Bereich. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Maas: Unter Trump haben USA Rolle als Führungsnation verloren


Donald Trump / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) übt ein Jahr nach der Wahl Donald Trumps scharfe Kritik an der Amtsführung des US-Präsidenten: "Unter der Präsidentschaft von Donald Trump haben die Vereinigten Staaten ihre Rolle als politische und moralische Führungsnation des Westens verloren", schreibt Maas in einem Gastbeitrag für die "Heilbronner Stimme" (Mittwoch). "Das liegt auch an Trumps Doppelmoral. Da ist seine aggressive Stimmungsmache gegen Zuwanderer und Muslime, aber die Tatenlosigkeit gegenüber der Gewalt weißer Extremisten. 58 Tote Anfang Oktober in Las Vegas, 26 Tote diese Woche in Texas – aber Trump lehnt jede Verschärfung des Waffenrechts ab und erklärt, es sei nicht Zeit für Politik, sondern für Trauer und Gebete."

Maas schreibt weiter: "Beunruhigend sind auch Trumps Angriffe auf Kritiker. Unliebsame Journalisten werden systematisch ausgegrenzt, beschimpft und beleidigt. Sportler, die mit ihrem Kniefall gegen Rassismus protestieren, sollen von ihren Vereinen entlassen werden, fordert Trump. Wenn die Mächtigen ihre Macht missbrauchen, um politische Kritiker um Beruf und Existenz zu bringen, dann sind das die Methoden eines autoritären Regimes." Der Gastbeitrag schließt mit der Erkenntnis des Justizministers: "Klimaschutz, Nordkorea oder der Umgang mit der muslimischen Welt – die Hoffnung, Trump würde durch das Amt gezähmt werden, hat sich nicht erfüllt. Bei den Republikanern haben offenbar nur noch alte Männer, die nichts mehr zu verlieren haben, wie die Ex-Präsidenten Bush oder der todkranke Senator John McCain den Mut, Trump zu kritisieren. Dieser Mangel an Protest anständiger Konservativer ist ebenso besorgniserregend wie Trump selbst. Seit Max Frisch wissen wir: Wenn den Biedermann der Mut verlässt, den Brandstifter einen Brandstifter zu nennen, steigt die Brandgefahr. Nach einem Jahr Trump ist die Gefahr größer als je zuvor."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 08.11.2017 - 03:00 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung