Donnerstag, 13. Dezember 2018
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Börse

Am Mittwoch hat der DAX deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 10.929,43 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,38 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Anteilsscheine von Fresenius mit einem kräftigen Kurssprung von fast sieben Prozent, gefolgt von den Papieren der Deutschen Bank und von RWE. Grund für die Gewinne bei Fresenius könnte Marktbeobachtern zufolge ein positiver Analystenkommentar sein. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Grüne wollen in Jamaika-Koalition Verbraucher-Sammelklage durchsetzen


Grünen-Bundesdelegiertenkonferenz 2017 / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Grünen wollen in einer möglichen Jamaika-Koalition bessere Klagerechte für Verbraucher bei massenhaften Schadenersatzansprüchen gegen Unternehmen durchsetzen. Die Sondierungsgespräche müssten in dieser Hinsicht noch konkreter werden. "Wir müssen eine einfache Reglung finden, wo verschiedene Akteure klagebefugt sind – Verbraucherverbände, aber auch der individuelle Verbraucher", sagte die Grünen-Bundestagsabgeordnete Renate Künast dem "Handelsblatt" (Dienstag).

Künast plädiert für die Einführung von Gruppenklagen. "Dann könnten sich betrogene Kunden zusammenschließen und von einem Anwaltsbüro vertreten lassen. Das wäre nicht nur gut für die Kunden, sondern auch für die Gerichte und die Unternehmen. Denn sie wären dann nicht einer Vielzahl von Einzelklagen ausgesetzt." Im VW-Abgasskandal müssten sich hingegen derzeit viele Geschädigte überlegen, ob sie überhaupt gegen ihren Händler oder VW klagen wollen. Ein solches Verfahren müssten sie dann im Wesentlichen alleine durchstehen. "Mit dem Risiko, dass sie vielleicht Recht haben mögen, aber gegen ein anwaltlich gut aufgestelltes Großunternehmen ihr Recht nur schwer durchsetzen werden können." Künast räumte zugleich aber ein, dass für geschädigte VW-Dieselkunden neue Klagerechte zu spät kämen. Sie forderte daher den Volkswagen-Konzern zu Zugeständnissen gegenüber betroffenen Kunden auf. "Ich kann nicht nachvollziehen, warum VW in den USA zu einer pauschalen Entschädigungsvereinbarung bereit ist und in Europa die Kunden leer ausgehen sollen", sagte sie. Stattdessen würden Kunden noch einmal über den Tisch gezogen, indem ihnen einen Kaufprämie angeboten werde, wenn sie sich entscheiden, ein neues Fahrzeug zu kaufen. "Man soll also beim Betrüger noch einmal einkaufen und sein sauer verdientes Geld investieren", kritisierte Künast. "Das sind Rechenmodelle, die von Pippi Langstrumpf stammen könnten." Richtig wäre deshalb, "wie in den USA eine Pauschalentschädigung zu leisten und dem Verbraucher die Freiheit zu lassen, was er mit dem Geld macht".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 06.11.2017 - 17:06 Uhr

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